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Stadt Hannover Gericht bestätigt Innenstadtverbot für 96-Ultra
Aus der Region Stadt Hannover Gericht bestätigt Innenstadtverbot für 96-Ultra
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00:55 29.04.2018
Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat das Innenstadtverbot gegen einen 96-Ultra für die Fußballsaison 2016/2017 bestätigt. Quelle: dpa
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Lüneburg/Hannover

 Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat das Innenstadtverbot gegen einen 96-Ultra für rechtens erklärt und damit das Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover bestätigt. Die Polizei hatte dem Mann im Mai 2016 für die Saison 2016/2017 untersagt, sich an Heimspieltagen von Hannover 96 und Hannover 96 II in der Innenstadt aufzuhalten. Die Bannzonen galten für den Bereich zwischen Hauptbahnhof und HDI-Arena sowie rund um das Beeke- und Eilenriedestadion. Der Grund: Der Kläger ist Mitglied der Ultra-Gruppe „Komplott Hannovera“ und sei sowohl gegen zu Gewalt neigende Fußballfans als auch friedliche Anhänger gegnerischer Mannschaften vorgegangen.

Gegen das Verbot hatte der 96er Klage vor dem Verwaltungsgericht Hannover eingereicht und scheiterte nun auch im Berufungverfahren in Lüneburg. „Die von der Polizei vorgenommene Gefahrenprognose sei nicht zu beanstanden“, erläutert OVG-Sprecherin Michaela Obelode die Entscheidung. Die Gesamtbetrachtung der Vorfälle von November 2013 bis Februar 2016 zeige, dass der Kläger „wiederholt in einem von fußballbezogener Gewalt geprägten Umfeld polizeilich in Erscheinung getreten sei“, sagt Obelode. Außerdem habe er innerhalb der Szene „eine aktive Führungsrolle innegehabt“. Angesichts drohender weiterer Gewalttaten durch das Ultras-Mitglied sei das Aufenthaltsverbot „verhältnismäßig und ermessensfehlerfrei“ gewesen.

Von Peer Hellerling

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