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Stadt Hannover Das war der Ostermarsch in Hannover
Aus der Region Stadt Hannover Das war der Ostermarsch in Hannover
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19:23 04.04.2018
Rund 500 Demonstranten fordern Frieden und Abrüstung Quelle: Kathrin Kutter
Hannover

  „Gitarren statt Knarren“, „Hände weg von Afrin“ und „Frieden schaffen ohne Waffen“ steht auf den Plakaten: Rund 500 Demonstranten sind am Sonnabend dem Aufruf eines breiten Bündnisses ganz unterschiedlicher Gruppen zum Ostermarsch gefolgt. „Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit“, sagt Gisela Fähndrich in der Aegiedienkirche bei strömenden Regen. Diese Aussage sei heute so aktuell wie vor 60 Jahren, als die Ostermärsche in Großbritannien und Deutschland begonnen hätten, fügt sie hinzu: „Menschen, mit deuschen Waffen aufgerüstet, kämpfen gegen Menschen mit deutschen Waffen aufgerüstet.“ Sie zitiert den 16-jährigen Schüler Frithjof Thöns der Gaußschule in Braunschweig, der in einer Rede zum Volkstrauertag 2017 sagte: „Krieg ist Leid, Krieg ist Unrecht, Krieg ist Zerstörung, Krieg ist Tod. Und niemals Sieg.“

Seit 50 Jahren in der Friedensbewegung aktiv

Fähndrich vom Antikriegshaus Sievershausen ist seit Jahrzehnten in der Friedensbewegung engagiert. Sie sagt, sie freue sich, dass trotz des schlechten Wetters rund 500 Menschen zum Ostermarsch gekommen sind. „Es gab Tiefpunkte, da kamen nur 50 Leute, schön, dass es wieder aufwärts geht.“ Brunhild Müller-Reiß vom Friedensbüro Hannover sagt, sie hätte sich gewünscht, dass noch mehr Teilnehmer gekommen wären. Auch sie wird nicht müde, gegen den Krieg einzutreten. Sie habe schon gegen den Vietnam-Krieg protestiert, erzählt sie am Rede der Demonstration. Die Demonstranten fordern die Abschaffung aller Armeen und der damit verbundenen Infrastruktur, so müsse der Fliegerhorst Wunstorf geschlossen werden, der seit 1962 das Lufttransportgeschwader 62 der Bundeswehr beherberge.

„Atomwaffen sind auch eine Frage der Geschlechter“

Pastor Steffen Marklein von der Hannoverschen Bibelgesellschaft sagt: „Das, was Menschen verbindet, ist stärker als der Krieg.“ Medizinstudentin Birte Vogel von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen betont, dass Nuklearwaffen sehr viel mit männlichem Machtgehabe zu tun habe, wie man am Streit zwischen US-Präsident Donald Trump und Kim Jong-il, dem nordkoreanischen Herrscher, sehe. Die Forderung nach Abrüstung sei keineswegs eine idealistische Schwärmerei von spinnerten Träumern,  wie es es manchmal abgetan werde, sagt die junge Frau, und bekommt dafür viel Applaus.

Von Saskia Döhner

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