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Papenburg stellt Plan für Misburger Hafen vor

Zuschüttung Papenburg stellt Plan für Misburger Hafen vor

Für die von Unternehmer Günter Papenburg geplante Zuschüttung des alten Industriehafenbeckens in Misburg hat das Genehmigungsverfahren begonnen. Das Projekt ist vor Ort umstritten, weil beispielsweise Politiker und Naturschützer Beeinträchtigungen für Flora und Fauna fürchten.

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Unternehmer Günter Papenburg stellt seine Pläne für die Zuschüttung des Misburger Hafens vor.

Quelle: Jan Philipp Eberstein

Hannover. Bestandteil des sogenannten Planfeststellungsverfahrens ist deshalb eine umfangreiche Umweltverträglichkeitsprüfung.

Papenburg will mit dem Auffüllen des Hafenbeckens mehr als 22 000 Quadratmeter zusätzliche Gewerbefläche gewinnen und sie zum einen für Rohstoffumschlag, zum anderen für mögliche Erweiterungen angrenzender Betriebe nutzen. Insgesamt sind dafür im ersten Schritt 100 000 Kubikmeter unbelasteter Boden nötig, den der Unternehmer aus seinen Kies- und Sandgruben in der Region herbeischaffen will. Wie aus den Unterlagen hervorgeht, beträgt der Transportaufwand rund 5500 Lastwagenfuhren.

80-Millionen-Euro-Projekt

Nicht mehr im Programm befindet sich die ursprünglich ebenfalls beabsichtigte Auffüllung von Teilen des angrenzenden Kanals. Dieser wird vom Hafenbecken durch einen Damm abgetrennt und soll mit seinen Randzonen naturnah gestaltet und ökologisch aufgewertet werden. Das ist erforderlich, weil „die Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenwelt durch das Vorhaben hoch sind“, wie es im Antrag heißt. Unter anderem will das Unternehmen Fische und Schnecken abfischen und umsiedeln sowie ein Revier für den seltenen Eisvogel schaffen.

Papenburg will in das Vorhaben insgesamt 80 Millionen Euro investieren und bis zu 200 Arbeitsplätze schaffen. Wer sich für Details interessiert: Die Antrags- und Planunterlagen liegen noch bis zum 10. November öffentlich in der Eingangshalle der hannoverschen Bauverwaltung am Rudolf-Hillebrecht-Platz aus.

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