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Stadt Hannover Polizei Hannover zeigt Silvester mehr Präsenz
Aus der Region Stadt Hannover Polizei Hannover zeigt Silvester mehr Präsenz
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00:15 01.01.2017
Bereits nach dem Anschlag in Berlin erhöhte die Polizei die Präsenz an großen Plätzen in Hannover – so wie hier am Bahnhof.  Quelle: Droese
Hannover

Hannovers Polizei bereitet sich in diesen Tagen intensiv auf den Einsatz in der Silvesternacht vor. Wie die Direktion gestern mitteilte, wird es neben einer erhöhten Präsenz im Stadtgebiet und in den Umlandkommunen erstmals einen Sondereinsatz in der Innenstadt geben. Auch in anderen niedersächsischen Städten wird die Polizei stärker als in den Silvesternächten vergangener Jahre präsent sein. Landespolizeidirektor Knut Lindenau sprach am Mittwoch von 20 bis 25 Prozent mehr Beamten im Einsatz. Hannovers Polizeidirektion nannte gestern noch keine konkreten Zahlen, stellte aber fest: „Wir liegen mit unserem Aufgebot noch darüber“, sagt Sprecher Thorsten Schiewe.

„Wollen ansprechbar sein“

Die Präventionsmaßnahme ist eine Reaktion auf die Geschehnisse in der vergangenen Silvesternacht in Köln und den Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin. „Wir wollen an den Örtlichkeiten, an denen viele Menschen feiern, für alle sichtbar und ansprechbar sein“, sagte Polizeivizepräsident Jörg Müller. Einsatzleiter wird Polizeirat Tobias Giesbert sein. Polizeipräsident Volker Kluwe hatte den Sondereinsatz als Fortführung der stärkeren Präsenz auf den Weihnachtsmärkten und vor Kirchen an Heiligabend bezeichnet.

In der Silvesternacht setzen die Polizeiinspektionen in den Stadtbezirken und im Umland traditionell mehr Personal ein. In der Innenstadt sollen dieses Mal aber auch Beamte der Bereitschaftspolizei patrouillieren, teilweise ausgerüstet mit Maschinenpistolen.

Bodycams und Maschinenpistolen

Dazu sollen an stark besuchten Orten wie dem Ernst-August-Platz, dem Opernplatz, dem Kröpcke und dem Steintor sogenannte Präsenzpunkte eingerichtet werden. Dort sollen Polizeifahrzeuge mit Blaulicht stehen und die Beamten reflektierende Westen tragen. „Die Feiernden werden diese Stationen, an die sie sich jederzeit wenden können, deutlich erkennen“, sagt Polizeisprecher Schiewe.

Ebenfalls im Einsatz werden die sogenannten Bodycams sein, die die Polizeidirektion Hannover seit einiger Zeit testet. Die Beamten, die eine solche Minikamera auf Schulterhöhe an der Uniform tragen, haben auch eine leuchtende Weste mit der Aufschrift „Videoaufzeichnung“ an. Die Kamera soll aber nur in kritischen Situationen eingeschaltet werden, um Beweismaterial aufzuzeichnen.

Stadt begrüßt den Einsatz

Die Stadt begrüßt das Konzept für den Sondereinsatz: „Die Polizei hat alle Vorkehrungen getroffen, damit jeder, egal welcher Herkunft und welchen Geschlechts, im öffentlichen Raum beruhigt und unbehelligt Silvester feiern kann“, sagt Stadtsprecher Udo Möller.

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Niedersachsen unterstützt das Konzept. Der Vorsitzende Dietmar Schilff weist jedoch darauf hin, dass dadurch die Überstunden für die Beamten weiter ansteigen. Diese seien nur schwer abzubauen, weil die Anforderungen durch Fußballeinsätze und vermehrte Einbrüche konstant hoch seien. „Wir sind zu wenig Leute“, sagt Schilff.    

isc

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