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Polizisten und Flüchtlinge kicken gegen Vorurteile

Fußballturnier Polizisten und Flüchtlinge kicken gegen Vorurteile

Einwanderer und Deutsche, Flüchtlinge und Polizisten: Im Erika-Fisch-Stadion treten Sonnabend gemischte Mannschaften an. Das Turnier "Kicken gegen Vorurteile" findet bereits zum 10. Mal statt.

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Zum Familienfest "Kicken gegen Vorurteile" mit Fußballturnier haben Polizei und der Afrikanische Dachverband Nord ins Erika-Fisch-Stadion eingeladen.

Quelle: Tim Schaarschmidt

Hannover. Blasmusiker des Niedersächsischen Polizeiorchesters spielen, danach tritt ein Sänger mit afrikanischem Gesang ans Mikro: Beim Fest "Kicken gegen Vorurteile" ist auch das Drumherum abwechslungsreich und bunt. Die Polizeidirektion Hannover und der Afrikanische Dachverband Norddeutschland veranstalten diesen Sonnabend zum 10. Mal ihr beliebtes Turnier im Erika-Fisch-Stadion. 80 Spieler in zehn gemischten Mannschaften treten dieses Mal an. Es wird ausgelost, wer in welchem Team spielt. "Das ist das Schöne: Nicht Konkurrenz und Wettkampf stehen im Vordergrund, sondern Gemeinschaft", betont Polizeipräsident Volker Kluwe, neben dem auch Oberbürgermeister Stefan Schostok und Regionspräsident Hauke Jagau Schirmherren des Turniers sind.

Spieler Fodjo Kone hat durch Bekannte von der Veranstaltung gehört. Letztes Jahr hat es dem Automechatroniker so gut gefallen, dass er jetzt mit einem Freund wieder dabei ist. "Wir wollen mit Kollegen und Freunden Spaß haben und neue Leute kennnenlernen", sagt der 32-Jährige. Neben Polizeibeamten, Mitarbeitern der Stadtverwaltung, Flüchtlingen und anderen Zuwanderern kicken jetzt auch junge Leute mit Handicap mit.

Den Anstoß für das sportliche Event hat einst Abayomi Bankole vom Afrikanischen Dachverband Norddeutschland gemeinsam mit der Polizei gegeben.

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