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Stadt Hannover Keine Ausfälle bei Regiobus nach Großbrand
Aus der Region Stadt Hannover Keine Ausfälle bei Regiobus nach Großbrand
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18:04 27.12.2014
Von Frerk Schenker
Die ausgebrannte Halle im Busdepot in Springe. Quelle: Peter Steffen
Hannover

Das Busunternehmen Regiobus gibt nach dem Großbrand im Springer Busdepot Entwarnung: Alle Verbindungen in der kommenden Woche sollen aufrechterhalten werden, teilte das Unternehmen am Sonnabend nach einer Krisensitzung mit. Der Ausfall der durch den Brand zerstörten 23 Busse wird durch Subunternehmer kompensiert, die Regiobus Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Bei dem Feuer war in der Nacht zum Freitag ein Schaden von mehr als zehn Millionen Euro entstanden. Die Flammen hatten eine Halle mit etwa zwei Dutzend Bussen und weiteren Fahrzeugen zerstört. Anwohner hatten zuvor Knallgeräusche gehört und die Rettungskräfte alarmiert. Verletzt wurde niemand, Mitarbeiter konnten das Gelände noch rechtzeitig verlassen.

Da an den Feiertagen ohnehin weniger Busse unterwegs sind, hat es bislang keine Ausfälle gegeben. Und das soll nach Auskunft von Regiobus auch so bleiben. „Der Linienverkehr kann unbeeinträchtigt fortgeführt werden, die Fahrpläne sind gesichert“, sagte Regiobus-Sprecher Tolga Otkun am Sonnabend. Unterstützung bekommt Regiobus von mehreren Subunternehmern, die Busse kurzfristig bereitgestellt haben. Zudem werden unternehmenseigene Busse von anderen Betriebshöfen in den Springer Ortsteil Eldagsen beordert. Die Üstra stellt Regiobus außerdem den Betriebshof in Döhren zur Verfügung, um von dort die Busse in den Süden der Region Hannover zu starten. „Ich bin überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft“, sagt Regiobus-Geschäftsführer Georg Martensen.

Zudem spielt Regiobus möglicherweise ein glücklicher Umstand in die Hände: Das Unternehmen hatte eigentlich ein knappes Dutzend Busse zum Verkauf aussortiert, diesen aber noch nicht vollständig in die Wege geleitet. Sieben bis acht Busse hofft das Unternehmen deshalb vorerst weiter nutzen zu können. „Das würde uns Luft verschaffen“, sagte Ortkun. Optimistisch blickt Regiobus auch auf den 6. Januar, wenn die Ferien enden und zahlreiche Busse wieder im Schulverkehr eingesetzt werden. Zwar gebe es noch Unwägbarkeiten, man gehe aber davon aus, dass auch zum Schulbeginn alle Verbindungen bedient werden können. „Die kommende Woche ist auch ein Testfall für den 6. Januar“, sagte Otkun.

Die genaue Schadenshöhe steht einen Tag nach dem Brand noch nicht fest, sie bewege sich aber im unteren zweistelligen Millionenbereich, hieß es am Sonnabend von Regiobus. Gutachter und Versicherungsfachleute sollen voraussichtlich am Montag mit ihren Untersuchungen beginnen. Dann wollen auch Brandermittlerder der Polizei die ausgebrannte Halle in Augenschein nehmen und nach der Ursache des Großbrandes suchen. Die Feuerwehr war indes am Sonnabendvormittag erneut auf dem Busdepot im Einsatz und löschte vorsorglich kleinere Glutnester in der zerstörten Halle.

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