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Region muss mehr für Schülertickets zahlen

100.000 Euro mehr Region muss mehr für Schülertickets zahlen

Die Region rechnet rechnet 2018 mit steigenden Kosten für die Schülerbeförderung. Für das nächste Jahr wurden 34,5 Millionen Euro berechnet, das sind etwa 100.000 Euro mehr als 2017. Der größte Kostenpunkt ist die Ausgabe der Schülercards für Kinder, die mehr als zwei Kilometer von der Schule entfernt wohnen.

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Quelle: HAZ-Archiv

Hannover. Die Region Hannover gibt immer mehr Geld für die Schülerbeförderung aus. Für 2018 rechne man mit etwa 34,5 Millionen Euro, sagte Dezernent Ulf-Birger Franz jüngt im Schulausschuss. Das sind etwa 100.000 Euro mehr als 2017.

Was wird aus den kaum genutzten Regiobuslinien?

120 Linien bedient das Unternehmen Regiobus im Umland. Manche Strecken sind sehr teuer, weil nur wenige Menschen mitfahren. Jetzt wird über Sparen diskutiert. Doch auch die wenigen wollen auf ihre Busse nicht verzichten. Eine Ausfahrt durch Hannovers Umland.

Der größte Kostenpunkt ist die Ausgabe der Schülercards für Kinder, die mehr als zwei Kilometer von der Schule entfernt wohnen. Durch die zunehmende Ausdifferenzierung der Schullandschaft, etwa Gymnasien mit musischem, sportlichen oder altsprachlichen Schwerpunkt, hätten auch Schüler immer weitere Wege zurückzulegen, erklärte Franz. Andere Eltern wählten freie Schulen wie Waldorf- oder Montessorischulen – auch hier trägt die Region die Fahrtkosten. „Die Schule, die Kinder ab Klasse 5 besuchen, liegt meistens nicht mehr im Stadtteil.“ Bisher bekommen nur Schüler bis einschließlich zehnter Klasse eine Fahrkarte gestellt, Oberstufen- oder Berufsschüler müssen selbst zahlen.

Schüler müssen immer weitere Wege zurücklegen

Ab 2018 können alle Schüler für 15 Euro eine Monatskarte erwerben, mit der sie im gesamten Regionsgebiet den öffentlichen Nahverkehr nutzen dürfen – unabhängig davon, wie alt sie sind oder wie weit entfernt von der Schule sie wohnten. Dadurch kämen auf die Region Mehrkosten zwischen 6 und 7 Millionen Euro zu, sagte Franz.

Für behinderte Kinder, die zur Schule gebracht werden müssen, sowie in Fällen, in denen es kein geeignetes Angebot im öffentlichen Nahverkehr gibt, beauftragt die Region Privatunternehmen mit dem Schülertransport. Das können Kleinbusse oder Rollstuhlfahrzeuge sein. Hierfür hat die Region im nächsten Jahr 7,2 Millionen Euro veranschlagt.

In Ausnahmefällen, etwa während eines Praktikums, werden auch Extrafahrkosten der Schüler übernommen; das sind etwa 230.000 Euro im Jahr.          

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