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Stadt Hannover Diese Kreisstraßen werden saniert
Aus der Region Stadt Hannover Diese Kreisstraßen werden saniert
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00:34 20.05.2018
Derartige Straßenzustände will die Region möglichst vermeiden. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

 Exakt 50 Einzelvorhaben umfasst die Prioritätenliste für Grundsanierungen an Kreisstraßen, die die Region am Donnerstag im Verkehrsausschuss vorgelegt hat und über die sie im Juni abstimmen lassen will. Läuft alles nach Plan, werden dafür 43,5 Millionen Euro investiert. Weitere 15 Millionen Euro sind für Straßenabschnitte eingeplant, in denen nur die oberste Fahrbahnschicht ausgebessert werden soll. Das Programm, das sich beispielsweise durch Planungsverzögerungen noch an einzelnen Punkten ändern kann, läuft bis einschließlich 2022 und betrifft alle Ecken der Region.

Die Sanierungsliste der Region

Diese Straßen stehen für 2018 im Programm:

K 107 Ortsdurchfahrt Wedemark-Wennebostel, Fahrbahnausbau, Kosten 1.3 Millionen Euro (auch 2019)

K 113 Ortsdurchfahrt Isernhagen KB und FB, Sanierung Fahrbahn, Radweg und Parkstreifen, 1.95 Millionen Euro (bis 2020)

K114 Altwarmbüchen – Isernhagen KB, Grunderneuerung und Verbreiterung Radweg, 1,2 Millionen Euro (auch 2019)

K 116 zwischen Isernhagen-Neuwarmbüchen und Burgwedel-Thönse, Neubau Radweg, 800.00 Euro (auch 2019)

K 117 Thönse-Engensen (Burgwedel), Erneuerung und Verbreiterung Radweg, 600.00 Euro

K 119 Wettmar-Kleinburgwedel (Burgwedel), Verstärkung der Fahrbahndecke und Verschleißschicht, 300.000 Euro

K 204 Springe-Alferde, Erneuerung der Hallerbachbrücke, 1.05 Millionen Euro (auch 2019).

K 206 Springe-Alferde, Erneuerung der Mühlenbachbrücke, 200.000 Euro

K 221/226 Ronnenberg-Devese, Neubau Radweg, Kosten 1 Million Euro (auch 2019)

K 251 zwischen Seelze-Lathwehren und Barsinghausen-Ostermunzel, Neubau Radweg, 450.000 Euro

K 315 Neustadt-Scharrel, Brückenneubau über das Flüsschen Auter, 700.000 Euro

K 347 Ortsdurchfahrt Neustadt, Fahrbahn- und Radwegsanierung, 6.5 Millionen Euro (bis 2022)

K 356 Ortsdurchfahrt Seelze, Fahrbahnerneuerung im zentralen Bereich durch Ersatz für die vorhandene Pflasterstrecke, 250.000 Euro.

Größere Projekte für die Folgejahre umfassen unter anderem die Komplettsanierungen der K112 von Isernhagen-Kirchhorst bis Burgdorf-Beinhorn inklusive der Ortsdurchfahrt von Kirchhorst, der Ortsdurchfahrten von Isernhagen-Altwarmbüchen und Hemmingen-Westerfeld sowie der Kreisstraße zwischen Neustadt und Mardorf am Steinhuder Meer. Weil sich im weiteren Verlauf der politischen Beratungen bis zum Juni noch Änderungen am weiteren Programm ergeben können, veröffentlichen wir es , sobald die endgültigen Beschlüsse feststehen.

Laut Recherchen des NDR-Politikmagazins Panorama ist jede vierte Kreisstraße in Norddeutschland in einem schlechten oder sehr schlechten Zustand. Die Region Hannover, die ihr 613 Kilometer langes Straßennetz regelmäßig begutachten lässt, belegt mit einer Durchschnittsnote von 2,7 (entspricht der Schulnote befriedigend) ein Mittelplatz unter den Kreisen in vier Bundesländern.

In Hannovers Umland steht deshalb noch lange nicht alles zum Besten, wie Leserreaktionen gegenüber der HAZ zeigen. Ungewöhnlich viele betreffen das Neustädter Land. „Man könnte fast jede Straße erneuern. Es fehlt aber wohl der Wille oder die Kohle“, schreibt ein Nutzer namens Coulter auf Facebook. Wolfgang Spitzner beklagt sich über die Verbindung zwischen Esperke, Warmeloh und Vesbeck, die allerdings in der Zuständigkeit des Landes liegt. Gleiches gilt für die Straße zwischen den Gehrdener Ortsteilen Leveste und Ditterke, über die sich mehrere Leser beschweren – „zehn Zentimeter tiefe Schlaglöcher, aber keine Sanierung, sondern Warnschild und Tempo 30“, beklagt etwa Thomas Pfaff.

Für die Lage im Neustädter Land hat Regionssprecher Klaus Abelmann eine Erklärung. „Weil die Bundesstraße 6 saniert wird, sind Kreisstraßen Umleitungsstrecken für Schwerlastverkehr. Solange sich diese Situation nicht ändert, wären Grundsanierungen Geldverschwendung.“ Deshalb belasse man es derzeit oft bei wegen der Verkehrssicherheit notwendigen Flickarbeiten.

Leser wie Friedrich Grothe beschweren sich ganz allgemein über den Zustand der Radwege an Kreisstraßen. Sie können auf Besserung hoffen, denn beim Radverkehr liegt ein deutlicher Schwerpunkt des Investitionsprogramms. „Das liegt an der Förderpolitik des Bundes“, erklärt Abelmann. Beim Bundesumweltministerium gibt es ein Programm „Klimaschutz durch Radverkehr.“ Der Trick dabei: Wenn Radwege in Ortsdurchfahrten auf der Fahrbahn liegen, kann mit Zuschüssen aus diesem Topf gleich die gesamte Fahrbahn saniert werden.

Von Bernd Haase

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