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Stadt Hannover Rekord bei Geburten in Hannovers Umland 
Aus der Region Stadt Hannover Rekord bei Geburten in Hannovers Umland 
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00:39 02.04.2018
Nachwuchs für Hannover: Wiebke Grosser mit ihrem neugeboren Kind im Krankenhaus. Quelle: Samantha Franson
Hannover

Die Zahl der Geburten in der Region Hannover ist in den vergangenen Jahren ohnehin deutlich angestiegen, jetzt melden die Umlandkommunen ein 20-Jahreshoch. In Laatzen etwa wurden so viele Kinder geboren wie noch nie seit Stadtgründung, in Langenhagen wurde die Zahl seit 1970 nicht mehr erreicht. Zwar gingen die Zahlen in Hannover, Garbsen, Gehrden und Neustadt im vergangenen Jahr leicht zurück – allerdings nur deshalb, weil es im Vorjahr 2016 in allen fünf Städten jeweils Geburtenrekorde gegeben hatte. Mit insgesamt fast 11 500 Babys pro Jahr bleibt die Geburtenrate auf sehr hohem Niveau.

Seit den Babyboomerjahren Ende der Sechzigerjahre sinken die Geburtenzahlen durch den Pillenknick europaweit. In der Region war 2012 der Tiefstand erreicht: Damals kamen in allen 20 Umlandkommunen Hannovers zusammengenommen nur 4485 Neugeborene zur Welt. Der jetzige Rekord von 5787 Geburten bedeutet einen Zuwachs von 29 Prozent und ist damit automatisch Höchststand seit Gründung der Region, wie Regionssprecher Klaus Abelmann stolz verkündet. 

5703 hannoversche Neugeborene

Für Hannover ist die Datenlage schwieriger zu ermitteln. Während die 20 Umlandkommunen ihre jeweils einige Hundert Neubürger aus dem Melderegister zusammentragen und daraus den Gesamtwert errechnen, liegen für die Landeshauptstadt nur die Daten der beim Standesamt beurkundeten Geburten vor. Die aber umfasst die Babys, die in den Geburtskliniken zur Welt kamen – viele der Eltern aber wohnen im Umland. „Die Faustformel ist, dass immer etwa zwei Drittel der Neugeborenen von Familien stammen, die auch wirklich im Stadtgebiet leben“, sagt Stadtsprecher Udo Möller. Stimmt die Formel, dann haben hannoversche Mütter im vergangenen Jahr 5703 Kinder zur Welt gebracht – auf sehr hohem Niveau ein leichter Rückgang zum Vorjahr 2016, als es mit 5834 hannoverschen Neugeborenen einen kleinen Rekord gab. 2015 waren es 5490 Geburten. „Die aktuellen Zahlen sind aber derzeit nur geschätzt“, sagt Möller. Über die Einwohnerstatistik seien präzise Daten schwer zu ermitteln, weil Zu- und Wegzüge von Kindern herausgerechnet werden müssten. 

Die sehr detaillierte Umlandstatistik hingegen zeigt, dass das weit verbreitete Vorurteil nicht stimmt, steigende Geburtenzahlen seien einzig ein Zuwanderungsphänomen: 75,8 Prozent der Mütter hätten die deutsche Staatsangehörigkeit, heißt es im aktuellen Statistikbericht. Das Durchschnittsalter der Mütter liegt bei 30,7 Jahren, Indizien dafür, dass statistisch mehr ältere Mütter über 40 Jahren gebären, gibt es nicht. Weitere Fakten: 67,4 Prozent der Umland-Mütter waren zum Zeitpunkt der Geburt verheiratet. Die Anzahl der Kinder im Verhältnis zur Zahl der Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren ist innerhalb eines Jahres leicht gestiegen – von 1,68 auf 1,72. Den höchsten Wert bei dieser sogenannten Fruchtbarkeitsziffer hat die Stadt Pattensen mit 1,94 Kindern, den niedrigsten mit 1,47 die Stadt Burgwedel.  

Von Conrad von Meding

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