Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover SPD-Idee: Autofahrer dürfen nur mit Üstra-Jahreskarte nach Hannover
Aus der Region Stadt Hannover SPD-Idee: Autofahrer dürfen nur mit Üstra-Jahreskarte nach Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 05.11.2018
Mit der Idee der SPD könnte der öffentliche Nahverkehr unterstützt werden. Quelle: Julian Stratenschulte
Hannover

Nach Ansicht der SPD könnten sich Autofahrer künftig an den Kosten für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs beteiligen müssen. Das ist ein Ergebnis der Zukunftsdebatte, den der SPD-Unterbezirk in den vergangenen Wochen geführt hat. Ein Vorschlag sei, dass Autofahrer nur noch dann mit ihrem Wagen in die Innenstadt fahren dürfen, wenn sie vorher eine Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr gekauft haben, sagte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Matthias Miersch am Freitag in Hannover. Denn die ökologischen Grenzen seien erreicht, daher müsse sich das Verhalten der Menschen in den Bereichen Mobilität und Energieversorgung ändern.

Miersch stellte mit Parteifreunden die Ideen des SPD-Unterbezirks für die Erneuerung der angeschlagenen Partei vor. Mit 8500 Mitgliedern sei der Unterbezirk, ebenso wie der SPD-Unterbezirk Dortmund, der größte Unterbezirk, betonte der Vorsitzende, Matthias Miersch. „Wir wollen die Geschicke der Bundespartei mit beeinflussen“, sagte er am Freitag bei der Vorstellung von inhaltlichen Forderungen.

Eine Vision für Hannover?

Auf die Frage, ob die Jahreskarten für Autofahrer auch eine Forderung für Hannover wäre, antwortete Miersch allerdings nur ausweichend. „Wir müssen in der Region Hannover wieder lernen, Visionen zu denken“, betonte Miersch. Und seine Vision sei es, dass der Nahverkehr noch attraktiver werde, zum Beispiel mit einer viel engeren Taktung. „Dass die Autofahrer den Nahverkehr finanzieren, ist ein interessanter Gedanke“, sagte er.

Matthias Miersch (von links), Yasmin Fahimi und Alptekin Kirci stellen Vorschläge zur Erneuerung der SPD vor. Quelle: Tim Schaarschmidt

Unterstützung bekam Miersch vom hannoverschen SPD-Vorsitzenden Alptekin Kirci. „Bei der Mobilität sind wir in Hannover an die Grenzen gekommen“, meinte er. Die Autozulassungen seien in den vergangenen Jahren um das fünffache gestiegen.

SPD fordert mehr Polizeipräsenz

Bei Thema Sicherheit fordert die Regions-SPD mehr Präsenz der Polizei auf der Straße. Zwar gehe die Kriminalität zurück, es gebe jedoch viele Ängste von Bürgern. Der SPD-Landtagsabgeordnete Stefan Politze nannte als Beispiel für Hannover den Georgengarten. Er schlug vor, den Park mit einer abendlichen und nächtlichen Beleuchtung heller zu machen. Außerdem sollte dort die Polizei mit Streifenfahrten präsent sein.

Die Ideen der Regions-SPD, insgesamt ein vierseitiges Papier, werden am übernächsten Wochenende in Berlin bei einem sogenannten Debattencamp vorgestellt. Miersch, der auch im Bundesvorstand seiner Partei sitzt, versprach dafür zu sorgen, dass die Vorschläge aus Hannover auch gehört werden.

Von Mathias Klein

Ein buntes Programm hat sich die City-Gemeinschaft für den verkaufsoffenen Sonntag heute ausgedacht. Traditioneller Abschluss ist der Laternenumzug vom Kröpcke zur Marktkirche.

04.11.2018

Action und Abenteuer selbst erleben: Bei einer LAN-Party für Erwachsene können Eltern probieren, was bei ihren Kindern die Faszination gemeinschaftlicher Computerspiele ausmacht.

02.11.2018

Dass Rammstein am 2. Juli ein Konzert in der HDI-Arena gibt, ist schon vorab durchgesickert. Nun steht auch fest, wann der Vorverkauf beginnt: Am 8. November.

02.11.2018