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Stadt Hannover Schützenfest Hannover wird videoüberwacht
Aus der Region Stadt Hannover Schützenfest Hannover wird videoüberwacht
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17:00 22.06.2018
Maschinenpistolen sollen in diesem Jahr laut Polizei nicht so präsent sein wie noch 2017. Quelle: Frank Wilde (Archiv)
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Hannover

Das Schützenfest wird in diesem Jahr erstmals videoüberwacht. Dadurch soll das Sicherheitsgefühl der Besucher weiter gestärkt werden. Insgesamt habe sich das 2017 gemeinsam mit der Stadt erarbeitete Sicherheitskonzept aber bewährt „und soll auch beim diesjährigen Schützenfest zur Anwendung kommen“, sagt Uwe Lange, Leiter des Dezernats Einsatz und Verkehr bei der Polizeidirektion Hannover. Fünf Kameras werden an den Eingängen installiert und das gesamte Geschehen vom 29. Juni bis 8. Juli dauerhaft aufzeichnen. Es werden Hinweise aufgestellt, dass die Besucher gefilmt werden. Die Polizei löscht die Daten erst unmittelbar nach Ende des Schützenfestes.

Die Beamten werden sich 2018 jedoch nicht mehr mit Maschinenpistolen am Rande des Festes positionieren. „Das ist im diesjährigen Konzept nicht vorgesehen“, sagt Behördensprecher Philipp Hasse. Die Waffen seien zwar weiterhin in Reichweite, allerdings nicht offensichtlich. „Lageangepasst“ könne es jedoch vorkommen, dass die Maschinenpistolen doch gelegentlich sichtbar getragen werden – dies bedeute nicht automatisch einen Zwischenfall oder ein erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Die Veranstaltungswache am Gilde-Tor wird zudem wieder besetzt sein und fungiert als zentrale Anlaufstelle. Vergangenes Jahr registrierten die Beamten 74 Straftaten, am häufigsten Körperverletzungen. „Wir begrüßen das Engagement der Polizeidirektion und diesen wichtigen Beitrag zur Sicherheit des Schützenfestes“, sagt Ralf Sonnenberg, Leiter des Eventmanagements bei der Stadt. Abgesehen von den Beamten patrouilliert ein privater Sicherheitsdienst über das Schützenfest, an den Eingängen finden erneut selektive Taschenkontrollen statt.

Während des Schützenausmarsches am 1. Juli gilt erneut ein Fahrverbot im Innenstadtbereich für Fahrzeuge mit mehr als 3,5 Tonnen Gewicht, das „bei Bedarf kurzfristig erweitert“ werden kann. Die Einhaltung wird von der Polizei überwacht, an den Schnellwegen sollen Autofahrer rechtzeitig auf die Einschränkungen hingewiesen werden. Weitere Details zum eigenen Sicherheitskonzept will die Stadt erst Anfang nächster Woche bekanntgeben.

Von Peer Hellerling

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