Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover Ratsmehrheit beschließt neues Gymnasium hinter verschlossenen Türen
Aus der Region Stadt Hannover Ratsmehrheit beschließt neues Gymnasium hinter verschlossenen Türen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 04.11.2018
In Hannover soll ein neues Gymnasium entstehen. Quelle: picture alliance/dpa
Hannover

Hannover soll ein 18. Gymnasium bekommen, das hat die Ratspolitik am Donnerstag mit knapper Mehrheit von SPD, Grünen und FDP in vertraulicher Sitzung beschlossen. Die Opposition hat nicht nur inhaltliche Bedenken, sie übt zugleich scharfe Kritik am Verfahren. Es könne nicht sein, sagt CDU-Fraktionschef Jens Seidel, dass eine so wichtige Entscheidung hinter verschlossenen Türen falle. Eigentlich gehöre die Debatte in eine öffentliche Sitzung des Rates. „Wir werden das Verfahren vom niedersächsischen Innenministerium rechtlich prüfen lassen“, kündigt Seidel an. Auch behalte sich die CDU vorn, bei der nächsten Ratssitzung einen Heranziehungsbeschluss zu beantragen. Damit würde die CDU den Rat auffordern, das Thema erneut zu behandeln. Die Chancen, dass es dazu kommt, sind gering, denn für einen solchen Beschluss bedarf es wieder einer Mehrheit im Rat.

Über den Bau eines neuen Gymnasiums hat der Schulausschuss bereits heftig diskutiert. Die Ratsopposition, aber auch Lehrer- und Schülervertreter sprachen sich gegen ein neues Gymnasium aus und favorisierten andere Schulmodelle. Auch unter den Grünen, eigentlich Befürworter von Gesamtschulen, regte sich Widerstand. Am Ende zeigten die Grünen Bündnis-Disziplin und stellten sich auf die Seite von SPD und Liberalen.

Von Andreas Schinkel

Ein Zehnjähriger ist am Donnerstag in Hannover von einem Auto angefahren und leicht verletzt worden. Aus Angst radelte der Junge zunächst nach dem Unfall schnell nach Hause, auch die Verursacherin setzte ihre Fahrt fort. Die Polizei sucht nun nach ihr.

01.11.2018

Elin Scheel macht das, was man sich von angehenden Lehrern eigentlich nur wünschen kann. Sie setzt sich intensiv mit dem Thema Inklusion auseinander und studiert neben dem allgemeinen Lehramt auch noch Sonderpädagogik. Jetzt soll sie deswegen Langzeitstudiengebühren bezahlen.

04.11.2018

Soll die Stadt Parkgebühren verteuern, um den Umstieg vom Auto auf Bus, Bahn und rad zu beschleunigen? Aus der Kommunalpolitik gibt es heftigen Protest.

04.11.2018