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Stadt Hannover So bunt war Hannovers zweite Comic Con
Aus der Region Stadt Hannover So bunt war Hannovers zweite Comic Con
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00:16 24.05.2017
Quelle: Samantha Franson
Hannover

Wer auf der MCM Comic Con nicht aufpasst, kann schon einmal über einen Drachenschwanz oder einen Umhang stolpern. Schließlich gibt es auf der Messe für Comics und Cosplay viel zu viel zu bestaunen, als dass man dabei noch auf seine Füße achten könnte.

Viele der Manga-, Fantasy- und Science-Fiction-Fans haben sich wie ihre Helden aus Heften und Serien kostümiert. Der Joker und Poison Ivy aus Batman und der Star-Wars-Kopfgeldjäger Boushh ziehen ebenso die Blicke auf sich wie Corinna Fischer. Die 47-Jährige ist großer Fan der BBC-Serie „Dr. Who“. Sie ist deshalb als menschliche Tardis gekommen: Mit dem Requisit in Form einer blauen Telefonzelle reist der Titelheld durch Zeit und Raum.
Auch Stars wie Katy Cassidy aus der Serie „Arrow“ oder Eric Christian Olsen, der in der amerikanischen Krimi-Serie „Navy CIS: LA“ den Polizeiermittler Marty Deeks spielt, sind auf dem Messe-Gelände hautnah zu erleben. 

Die zweite Auflage der Comic Con bietet im Vergleich zum Vorjahr zwar weniger Verkaufsstände, dafür aber umso mehr Mitmach-Aktionen. Am Stand von Cosplayflex sind etwa die Zutaten für eine selbst gebaute Rüstung zu finden. Das Unternehmen bietet ein thermoplastisches Material an, das durch Erhitzen verformt werden kann. Mit etwas Übung und vor allem Zeit können dadurch kunstvolle Rüstungen entstehen. Annika Frei hat für ihr mehrteiliges Kostüm einen Monat gebraucht. „Mittlerweile werde ich schon als Kostümbildnerin angeworben“, sagt die 23-Jährige. Sie zeigt den Messebesuchern am Wochenende, wie sie ihre eigenen Rüstungs- und Waffennachbildungen bauen können.

Wo sich Eltern verkleiden müssen

Ein paar Stände weiter stehen die Teams von German Ghostbusters und Ghostbusters Niedersachsen einträchtig nebeneinander. Die Fans der Kino-Geisterjäger um Bill Murray und Dan Aykroyd haben jeweils nicht nur den ECTO-1-Einsatzwagen der Ghostbusters nachgebaut. Thomas Nelson, Initiator der Ghostbusters Niedersachsen, hat auch den sogenannten Verbannungs­container mitgebracht. Zu Hause, in Bettmar bei Hildesheim, steht im Keller sogar ein ganzes Verbannungsportal, wie es 1984 im Kino zu sehen war. Drei Jahre habe es gedauert, es aus Schrott und Baumarktteilen nachzubauen, sagt Nelson. „Mir ist es wichtig, dass es realistisch aussieht“, sagt der Freizeit-Geisterjäger, der eigentlich Einzelhandelskaufmann ist.

Die Familien Wiese und Taunier nutzen die Messe für einen Familienausflug - natürlich kostümiert. Vor allem Disney-Figuren waren Vorbilder: Die Eltern Tanja und Christian Wiese sowie Sarah Taurnier müssen sich dabei genauso verkleiden wie ihre Kinder. „So eine Veranstaltung ist sehr gut für einen gemeinsamen Ausflug“, finden die Familien.

Von Madeleine Buck

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