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Stadt Hannover So entdeckt ein Zugezogener bei Instagram Hannover
Aus der Region Stadt Hannover So entdeckt ein Zugezogener bei Instagram Hannover
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14:40 12.07.2017
Eindrücke eines Zugezogenen in Hannover. Quelle: David Sattler (HAZ-Collage)
Hannover

Hannover sei grau, langweilig und hässlich. Das sind häufig die Vorurteile mit denen die Stadt bei Auswärtigen zu kämpfen hat. Wer dann erst einmal nach Hannover zieht, wird schnell eines besseren belehrt. So auch David Sattler. 

Der 25-Jährige ist erst vor ein paar Monaten nach Hannover gezogen. Vorher lebte er sein Leben lang am Schwarzwaldrand. Von Hannover kannte er nur das Expo-Gelände. Wie schön Hannover ist, dass überrasche ihn auch heute noch beinahe jeden Tag, erzählt er.

Takeover

Für das HAZtakeover überlässt die HAZ ihren Instagram-Accout Instagrammern, die ihren individuellen Blick auf die Stadt präsentieren. 

Seit dem Umzug nun gleicht jeder Tag einer neuen Entdeckungstour, die David Sattler auf seinem Instagram-Kanal (@sattleda) begleitet. Für ein Takeover hat er nun auch eine Woche lang den Account der HAZ übernommen und gezeigt, wie er die Stadt sieht.

"Besonders gefällt mir an Hannover, dass die Stadt so Facettenreich ist", erzählt er und schwärmt von den "grünen Rückzugsorten" und der fast schon „berlinartigen Atmosphäre" von Linden. Jeder Stadtteil habe seinen eigenen Charakter und bilde im Gesamten eine recht kleine. aber sehr sympathische Stadt. 


In der Südstadt zu Hause

Sein Lieblingsstadtteil ist die Südstadt. Das ist auch das Viertel, in das er gezogen ist. Schöne Häuser, nette Leute, Ruhe, wenn man sie will, die Nähe zu Maschsee und Stadtzentrum haben ihn schnell überzeugt. 


Bei Instagram ist David Sattler seit rund fünf Jahren aktiv. Die lokale Community von Hannover in dem sozialen Netzwerk hilft ihm nun dabei, die Stadt besser kennenzulernen. "Das ist für mich das neue „Google Street View“ geworden", berichtet der 25-Jährige. Zugleich kann er dort neue Kontakte knüpfen und Menschen kennenlernen, die sich ebenfalls für Fotografie interessieren. 

Bei der Motivwahl zählt für Sattler der Augenblick. "Wenn ich irgendetwas sehe das im Kopf durch die Kamera gut aussieht, mache ich ein Foto davon. Ob das dann tatsächlich gut aussieht ist erstmal Nebensache – gefiltert wird später."

Von Architektur-Aufnahmen und Zeitraffern

Besonders gerne zeigt Sattler dann interessante Architektur. Dabei achtet er auf ungewöhnliche Perspektiven und spannende Symmetrien - und manchmal hilft er bei der Bearbeitung dann auch ein wenig nach, um neue besondere Effekte zu erzielen. 


Aber auch Zeitraffer-Aufnahmen haben es ihm angetan. "Die haben die tolle Eigenschaft Szenen und Stimmungen viel besser einzufangen als ein alleinstehendes Foto", findet er. Auch viele Nutzer des HAZ-Instagram-Accounts scheinen ihm da zuzustimmen. Sie gehören mit Abstand zu den Beiträgen, auf die die meisten Instagrammer reagiert haben.

"Da auf meinem privaten Instagram Account recht wenig Resonanz in Form von Kommentaren stattfindet, war die Interaktion mit den Nutzern beim #HAZtakeover eine ganz neue Erfahrung für mich", sagt Sattler. "Es spornt einfach ungemein an, wenn man weiß, dass man über eines der subjektivsten Themen der Welt – Fotografie – mit anderen Leuten auf Augenhöhe reden kann."

Bisherige Takeover

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