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Stadt Hannover So hat den Hannoveranern das Maschseefest gefallen
Aus der Region Stadt Hannover So hat den Hannoveranern das Maschseefest gefallen
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00:15 22.08.2017
Feierabend mit Ferien-Feeling: Wenn das Wetter stimmt, ist es auf dem Maschseefest immer voll.  Quelle: Rainer Droese
Hannover

Wenn am Sonntagabend das Maschseefest Schluss ist für dieses Jahr, wird Veranstalter Hans Christian Nolte wissen, ob er sein Ziel erreicht hat: Ob nämlich in diesem Jahr wieder knapp zwei Millionen Besucher zum Maschseefest gekommen sind. Wahrscheinlich werden ihm die vielen Regentage die Bilanz vermiesen - gerade am zweiten Festwochenende blieben bei anhaltendem Sommerregen viele lieber fern. Unabhängig davon, wie die Zahlen ausfallen, zeigte sich aber vor allem an den trockenen Sommerabenden, wie beliebt das Maschseefest nach wie vor ist: Dann saßen die Besucher zahlreich bei Musik und einem Getränk am See und genossen den Sonnenuntergang.

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Mehr brauchte das bunte Seefest auch nicht. Allein wegen der guten Stimmung und der schönen Kulisse verlegten viele Freunde und Kollegen ihre Treffen in den vergangenen Wochen an den Maschsee. In einer Umfrage auf HAZ.de gaben 64 Prozent der Leser an, deswegen auf das Maschseefest zu gehen - nur 18 Prozent kamen demnach wegen des Musikangebots.

„Fast wie im Urlaub“

Nicht nur die Hannoveraner feierten am Maschsee, das Fest lockte auch viele Besucher aus der Region an. „Zum Maschseefest zu fahren ist in jedem Jahr fest eingeplant. Das ist hier fast wie Urlaub“, sagt Fritz Sennholz aus Wennigsen.

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Einiges war in diesem Jahr anders: Die Löwenbastion wurde umgestaltet, die beliebte Temple Bar ist verschwunden und auch einige neue Essensstände sind dazugekommen. Beim abendlichen Bummel über das Fest zeigte sich, dass die neue Löwenbastion zwar für 57 Prozent der Befragten überzeugend war, aber immerhin 36 Prozent der Leser gaben an, dass ihnen die Löwenbastion mit Partyklassikern à la Lotto King Karl besser gefallen habe.

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Kritik an hohen Preisen

In die fröhliche Feierstimmung mischte sich allerdings immer wieder Kritik an den Preisen. „Zu teuer“ fanden viele Besucher die Getränke und Gerichte. Auch in den sozialen Netzwerken wurde dieser Aspekt des Maschseefestes immer wieder heftig diskutiert und kritisiert.

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Ebenso wie die in diesem Jahr erstmals eingeführte Sperrstunde ab 1 Uhr an Wochentagen und ab 2 Uhr am Wochenende. Für die Polizei brachte sie einerseits Erleichterung, andererseits auch Probleme mit sich: Immer wieder wurde sie nach der Sperrstunde zu Einsätzen gerufen - sonst verlief das Fest weitgehend friedlich. Auch tagsüber patrouillierten die Beamten über das Fest. „Das fällt schon auf“, sagt Festbesucherin Helga Moro, „aber das ist auch angebracht und stört überhaupt nicht.“

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Von Linda Tonn

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