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Stadt Hannover So verlief der erste hannoversche Solar Cup
Aus der Region Stadt Hannover So verlief der erste hannoversche Solar Cup
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18:29 31.05.2017
Rund 130 Teams nahmen an dem Wettbewerb teil. Quelle: Franson
Hannover

Solarenergie ist etwas tolles. Alles was dafür benötigt wird ist Sonne. Dumm nur, wenn genau diese fehlt. Dann geht nämlich gar nichts mehr. Das mussten am Mittwoch auch die Teilnehmer des ersten hannoverschen Solar Cups in der Robert-Koch-Schule in Langenhagen feststellen. Die rund 130 Teams hatten für den Konstruktionswettbewerb kleine Fahrzeuge gebaut, die mit Solarenergie betrieben werden. Allerdings verschattete ein Baum die Rennstrecke und legte damit die kleinen Autos lahm. Glücklicherweise konnte das Rennen dann auf einer zweiten, sonnigeren Bahn gestartet werden.

Knifflige Konstruktionen

Veranstaltet wurde die Aktion von der Stiftung Niedersachsen Metall, die Solarzellen und Getriebemotoren beisteuerte. Den Rest mussten die Siebt- bis Zehntklässler übernehmen – natürlich mit etwas Hilfe der Lehrer. Trotzdem konnte das Konstruieren der Flitzer ganz schön kniffelig sein.
Das fand auch der 13-jährige Ilian von der Homburg Schule Stadtoldendorf, der gleich zwei Solargefährten bauen musste. „Beim ersten Mal war das Holz zu dünn und das Auto ist kaputtgegangen“, erzählte der Siebtklässler. Doch beim zweiten Anlauf habe es direkt geklappt. Die Teilnehmer aus 17 Schulen bauten ihre fahrbaren Konstruktionen aus selbst gewählten Materialien. Als Räder wurden beispielsweise CD-Rohlinge verwendet. Nur lenken konnte man die kleinen Fahrzeuge leider nicht.

Die zwei zurückzulegenen Strecken waren zehn und 40 Meter lang. Die längere Bahn wurde durch einen Tunnel geführt und zusätzlich war ein automatischer Fahrtrichtungsumkehrer an den Rennwagen gefordert.
Jonas vom Gymnasium Ernistinum in Rinteln bastelte zusammen mit seinen Mitschülern seit Februar in der Solar Cup-AG der Schule an seinem Fahrzeug. Seine Konstruktion besteht nicht wie die meisten anderen Solarautos aus Holz, sondern aus Plastik. Die Karosserie hat der 15-Jährige mit seinem 3-D-Drucker gebaut. „Ich interessiere mich allgemein für Elektronik, da bot sich der Solar Cup an“, sagte der 15-Jährige. Mit seinem Drucker hat der Gymnasiast allerdings nicht nur sein eigenes Gefährt frisiert, er spendierte seinen Mitschülern ebenfalls Plastik-räder für ihre Autos.

Durch den Solar Cup will die Stiftung die Schüler für Solarenergie und naturwissenschaftliche Fächer begeistern. Das Thema wurde deshalb vorab im Unterricht durchgenommen.     

Madeleine Buck

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