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Stadt Hannover Stadtwerke springen bei Firmeninsolvenz ein
Aus der Region Stadt Hannover Stadtwerke springen bei Firmeninsolvenz ein
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16:53 06.02.2019
Das Enercity-Kundencenter am Kröpcke bietet Beratung an. Quelle: Michael Heck
Hannover

Kunden der Bayerischen Energieversorgungsgesellschaft (BEV) werden bei Bedarf nahtlos von den Stadtwerken Enercity mit Strom und Gas versorgt. Darauf hat Enercity hingewiesen, weil seit Ende Januar beim Amtsgericht München ein Insolvenzverfahren über die BEV läuft. Diese hat im Versorgungsgebiet der Hannoveraner nach Angaben von Enercity-Sprecher Carlo Kallen eine Kundenzahl im niedrigen vierstelligen Bereich und gehört damit zu den größten der rund hundert Firmen, die den Stadtwerken Konkurrenz machen.

Die BEV war mit günstigen Tarifen am Markt unterwegs. Kunden wurden vor allem durch den Umstand angelockt, dass die Münchener zeitweilig auf Vergleichsportalen im Internet weit vorne standen.

Das Verfahren, das jetzt im Ernstfall greift, wurde in der Vergangenheit schon bei den Pleiten der Versorger Teldafax und Flexstrom angewendet und ist gesetzlich vorgeschrieben. Der örtliche Versorger – in Hannover, Langenhagen und Seelze-Letter beim Strom sowie in Hannover, Langenhagen, Seelze, Ronnenberg, Hemmingen-Westerfeld und Ronnenberg beim Gas ist es Enercity – springen zu den Tarifen der Grundversorgung nahtlos für die Dauer von drei Monaten ein. Sollte der Kunde in diesem Zeitraum keinen neuen Vertrag abgeschlossen haben, läuft die Grundversorgung automatisch weiter.

Kunden können sich vor Ort im Kundencenter der Stadtwerke am Kröpcke oder unter der eigens eingerichteten Service-Telefonnummer (0800) 36 37 24 89 informieren.

Von Bernd Haase

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