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Stadt Hannover Stiftete Frau Männer zu Einbrüchen an?
Aus der Region Stadt Hannover Stiftete Frau Männer zu Einbrüchen an?
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00:15 25.12.2014
Von Tobias Morchner
Beim Einbruch in Schloß Ricklingen wurden teure Uhren und Schmuck gestohlen. Auch beim aktuellen Raub gab es präzise Hinweise. Quelle: Polizei
Hannover

Bei diesen Einbrüchen in Kirchrode nahmen die Täter hochwertige Kleidung und teure alkoholische Getränke mit. Bei dem Raub im Garbsener Stadtteil Schloß Ricklingen waren Ende 2012 Schmuck und andere Gegenstände im Wert von 1,3 Millionen Euro gestohlen worden.

Nach HAZ-Informationen durchsuchten Ermittler am Freitagmorgen die Wohnung der 38-Jährigen an der Hildesheimer Straße. Dabei beschlagnahmten sie den Laptop der Verdächtigen. Die aktuellen Vorwürfe der Polizei gegen die Ex-Frau des Schlossbesitzers wiegen schwer. Sie soll mit den Opfern der Einbrüche bekannt und genau darüber informiert gewesen sein, wann diese sich für längere Zeit außerhalb von Hannover aufhielten. Die Informationen soll sie gezielt ihren Komplizen gesteckt und sie so zu den Taten animiert haben. Auf diese Weise kamen die Täter bei einem Einbruch im Bünteweg zu ihrer Beute. Ein zweiter Versuch schlug fehl. Bei der Festnahme der beiden Männer stieß die Polizei nicht nur auf einen Teil der teuren Schnapsflaschen, sondern auch auf hochwertigen Schmuck und einen vierstelligen Bargeldbetrag. Die beiden Männer sitzen in Untersuchungshaft. Die 38-Jährige dagegen ist auf freiem Fuß. Die Polizei überprüft, ob die Bande für weitere Einbrüche verantwortlich ist.

Die Einbrecher waren präzise informiert

Der Verdacht, andere zu einer Straftat angestiftet zu haben, wird nicht zum ersten Mal gegen die Ex-Frau des Unternehmers Wolfgang Fuhrmann erhoben. Bereits nach dem spektakulären Raub in Schloß Ricklingen konzentrierten sich die Ermittlungen schnell auf die heute 38-Jährige. Denn die Täter - drei junge Männer - waren offenbar präzise über die besonderen Gegebenheiten des Gebäudes unterrichtet worden. Sie drangen genau dann in das Schloss ein, als sich Fuhrmann mit seiner damaligen Lebensgefährtin im Urlaub befand. Sie sollen an der Rückseite des Gebäudes über eine Terrassentür in das Schloss gelangt sein - der angeblich einzigen Stelle am Haus, die nicht durch Bewegungsmelder gesichert war. „Außerdem waren sie gezielt in Räumen, die eigentlich kein Mensch kennt und in die man nicht zufällig hineinstolpert“, hatte damals Unternehmer Fuhrmann der HAZ gesagt. Bei dem Raub erbeuteten die Einbrecher Schmuck, Geld, Uhren, Goldmünzen, und Antiquitäten im Wert von rund 1,3 Millionen Euro.

Dann die überraschende Wende: Die Staatsanwaltschaft ließ die Ermittlungen gegen die Ex-Frau des Schlossbesitzers fallen. Schuld daran war eine seltene Uhr des Schweizer Herstellers Piaget im Wert von rund 75.000 Euro. Fuhrmann hatte behauptet, die Uhr sei Teil der Beute gewesen. Nach der Tat habe er sie am Handgelenk seiner Ex-Frau wiederentdeckt. Doch die Beschuldigte konnte nachweisen, dass sie die Uhr bereits deutlich vor dem Einbruch ins Schloss besessen hatte. Bis heute ist der spektakuläre Fall nicht aufgeklärt. Möglicherweise bringen die neuen Ermittlungen gegen die 38-Jährige auch mehr Licht in den alten Fall.

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