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Stadt Hannover Polizei sucht Räuber mit Fotos und Videos
Aus der Region Stadt Hannover Polizei sucht Räuber mit Fotos und Videos
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13:45 12.12.2014
Wer kennt diesen Mann? Die Polizei sucht mit Fotos aus der Überwachungskamera nach dem Räuber. Quelle: Montage: Elsner/Polizei
Hannover

Am Freitag suchte die Kriminalpolizei den Tatort intensiv nach Spuren ab. Im Inneren des Gebäudes fanden die Ermittler die Beute, von der sie zunächst vermutet hatten, dass der Täter sie bei seiner Flucht mitgenommen habe. Mithilfe von Spürhunden schafften es die Beamten, den Fluchtweg des Täters genauer zu bestimmen. Nach aktuellen Erkenntnissen soll er mit einem Fahrrad über die Alte Stöckener Straße in Richtung Mecklenheidestraße geflohen sein. Weiter jedoch können die Beamten seinen Weg bisher nicht nachvollziehen.

Seit dem Abend fahndet die Polizei nun mit dem Material aus den Überwachungskameras im Supermarkt öffentlich nach ihm. Indes wurde am Freitagabend ein weiterer Supermarkt in der Region Hannover überfallen. Diesmal traf es einen Lidl in Hemmingen, zwar war der Täter auch in diesem Fall bewaffnet, zu Schaden kam jedoch niemand. Die Polizei geht davon aus, dass es sich in beiden Fällen um ein und denselben Täter handelt.

Der etwa 40 Jahre alte Mann hatte den Supermarkt in Stöcken am Donnerstagabend gegen 20 Uhr betreten und die Kassiererin mit einer Schusswaffe bedroht. Die 51 Jahre alte Frau kam seiner Forderung nach und übergab dem Mann, der mit osteuropäischem Akzent sprach, das Geld aus der Kasse. Laut Polizei betrat der 21-Jährige in diesem Moment den NP-Markt. Er sah den Täter und wollte ihn offenbar überwältigen, obwohl dieser eine Waffe trug. Bei dem anschließenden Handgemenge fiel ein Schuss, der den 21-Jährigen tödlich verletzte. Ein weiterer Kunde, der im Begriff war, das Geschäft zu betreten, wurde von einer Kugel am Bein getroffen und schwer verletzt. Er liegt nach einer Notoperation weiterhin in einer Klinik. Ob der Täter beide Opfer mit einem Schuss traf oder die Waffe ein zweites Mal abfeuerte, ist bisher unklar.

„Was dort passiert ist, ist eine schreckliche Tragödie“, sagt Yahya Yildiz. Der Familienvater wohnt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Supermarktes. Seine Frau Selma reinigt den Laden jeden Morgen, beide Töchter haben dort gejobbt. Mit den Mitarbeitern der Filiale ist die Familie freundschaftlich verbunden. Für die Kassiererin sei es nicht das erste schreckliche Erlebnis gewesen, seit sie bei dem Discounter arbeitet, sagt Yahia Yildiz. „2007 wurde schon einmal ein Markt überfallen, als sie bei der Arbeit war“, berichtet der Familienvater. Nach der Tat seien seine Töchter zu ihr hinübergelaufen, um sie zu trösten.

Trotz des schweren Schocks, den die Frau bei dem aktuellen Überfall erlitt, hatte sie sich am Freitag so weit gefangen, dass sie von der Polizei vernommen werden konnte. „Wir werden aus ermittlungstaktischen Gründen aber kein  ­Details von den Informationen veröffentlichen, die sie uns gegeben hat“, sagte Polizeisprecher Holger Hilgenberg am Freitagabend. Stattdessen hofft die Polizei auf weitere Hinweise von Zeugen.

Einer gab an, einen Mann gesehen zu haben, der gegen 20 Uhr mit einem weißen VW Golf mit Wolfsburger Kennzeichen an der Ecke Broyhanstraße parkte. Die Polizei hofft, dass dieser Zeuge die Tat beobachtet hat und weitere Details nennen kann. Sie bittet ihn und jeden weiteren Zeugen um Hinweise zur Identität des Räubers.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Täter etwa 1,60 Meter groß, hat rotblonde, kurze Haare, ist von kräftiger Statur und trug bei der Tat eine rostbraune Jacke sowie eine schwarze Schiebermütze. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (05 11) 1095555 bei der Polizei zu melden.

Nicht in Gefahr bringen

Regelmäßig veröffentlicht die Polizei Regeln, wie man Zivilcourage beweisen kann, ohne sich selbst zu gefährden. Das LKA Niedersachsen rät:

• Nur zu helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen

• Andere aktiv und direkt zur Mithilfe aufzufordern

• Genau zu beobachten und sich Täter-Merkmale einzuprägen

• Unter der Notrufnummer 110 Hilfe zu rufen

• Sich um Opfer zu kümmern und sich anschließend der Polizei als Zeuge zur Verfügung zu stellen.

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