Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover Studenten stellen Elektro-Rennwagen vor
Aus der Region Stadt Hannover Studenten stellen Elektro-Rennwagen vor
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:21 13.07.2017
Premiere in der Leibniz-Uni: Projektleiter Mike Zitelmann präsentiert den ersten selbstfahrenden Rennwagen des Studententeams HorsePower.  Quelle: Samantha Franson
Hannover

Allein das Material des neuesten Modells, des Electronic Horse 2017, kurz eh17, kostet rund 240 000 Euro. Mit dem schwarzweiß-grün lackierten Boliden, der wie die meisten seiner Vorgänger von einem Elektromotor angetrieben wird, will das Team HorsePower beim Kontrukteurswettbewerb Formula Student mitmachen. Dafür geht es auch an den Hockenheimring.

Dort wollen die Hannoveraner um den Sieg mitfahren. Bereits seit 2009 nehmen sie an der Rennserie teil - in diesem Jahr erstmals mit zwei Elektroautos. Neben dem komplett neu entwickelten eh17 tritt das Team auch mit dem umgerüsteten Vorjahresmodell an. Der Rennwagen wurde so umgebaut, dass er autonom fahren kann, denn in Hockenheim wird der erste Formula-Student-Wettbewerb für selbstfahrende Fahrzeuge ausgetragen.

Der eh17, der von einem Studenten gesteuert wird, soll sich in Deutschland, Österreich und Spanien mit der internationalen Konkurrenz messen. Und die hat es in sich: Rund 200 Teams, unter anderem aus Australien, China oder den USA, treten in der Klasse der E-Rennwagen gegeneinander an.

Bewertet wird dabei nicht nur die Performance auf der Strecke, auch Faktoren wie Konstruktion oder Finanzplanung spielen eine Rolle. Im vergangenen Jahr schaffte es das Team aus Hannover auf Platz 54 der Weltrangliste, dieses Jahr ist ein Platz unter den Top 25 das Ziel. Bei den selbstfahrenden Autos soll es mindestens für Platz fünf von 18 reichen.

63 Studenten haben an der Konstruktion, Vermarktung und Präsentation der Autos mitgearbeitet. Knapp die Hälfte ist zum ersten Mal dabei. Unterstützt wurden sie von verschiedenen Uni-Instituten und Partnern wie Continental oder VW. „Zusammengerechnet stecken über 40 000 Arbeitsstunden in dem Projekt“, sagt Teamleiter Mike Zitelmann.

Die optischen Veränderungen am Wagen fallen stärker aus als in den vergangenen Jahren. Runder und länger ist er geworden, die Reifen haben eine andere Größe. Auffälligste Neuerung ist der Aufbau auf dem Heck. „Durch das Aero­paket ist der Wagen etwas schwerer geworden und beschleunigt langsamer, dafür können wir in den Kurven schneller fahren“, erläutert Zitelmann. Insgesamt soll der Wagen so auf eine schnellere Rundenzeit kommen.

Eine lange Pause gibt es auch nach der Rennserie nicht: Eine Woche lang können sich die Studenten erholen - dann startet die Planung für das nächste Jahr.

Die Welt zu Gast in Hannover. In 70 Jahren hat sich die niedersächsische Landeshauptstadt zum Standort für internationale Leitmessen entwickelt. Ein Blick auf die bewegte Geschichte. 

13.07.2017

Nach der Attacke auf eine Polizeiwache in der Höfestraße (List) in der Nacht zu Mittwoch ist im Internet ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Wer sich zu der Tat bekennt und welche Motive dahinter stehen, sagte der Sprecher nicht.

Tobias Morchner 13.07.2017

Als auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle die Stahlbaucontainer bundesweit knapp wurden, hatten Architekten des hannoverschen Büros Mosaik eine gute Idee: Warum nicht Unterkünfte aus Holzfertigteilen bauen? Drei Anlagen haben sie 2016 in Hannover gemeinsam mit der Stadtverwaltung erstellt.

Conrad von Meding 13.07.2017