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Stadt Hannover Studenten veranstalten stille Auktion
Aus der Region Stadt Hannover Studenten veranstalten stille Auktion
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06:00 13.02.2017
Von Bärbel Hilbig
Lebt nicht von Brot allein: 300 Euro möchte Student Max Lahrmann für sein Brotscheiben-Werk haben. Quelle: Katrin Kutter
Hannover

Modedesignstudent Max Lahrmann traut sich was. 300 Euro möchte er für sein Werk haben. Der 22-Jährige hat Brotscheiben in Reih und Glied auf eine Leinwand geklebt und weiß übertüncht. Daneben, nach gleichem Muster, Haushaltsschwämme, aber in Yves-Klein-Blau. Sonderlich originell ist das heutzutage nicht mehr: Von renommierten Künstlern hängt Ähnliches seit Jahrzehnten in den Museen. Doch darum geht es bei der Ausstellung „Unentdecktes“ im Sofaloft auch nicht.

Rund 50 Studenten der Hochschule Hannover stellen mehr als 200 eigene Bilder aus und bieten sie in einer stillen Auktion auch zum Verkauf. Der Reiz für die Besucher liegt darin, am Ende ein Original nach Hause zu tragen. „Die wenigsten von uns entscheiden sich später dafür, von ihrer Kunst zu leben“, erläutert Organisatorin Kim Schröder vom Fachschaftsrat Design und Medien der Hochschule. Und so landen Radierungen, Siebdrucke, Gemälde und Fotografien, die im oder neben dem Studium entstanden sind, meist in der Schublade.

Besucherin Barbara Hallmann ist von der Idee sehr angetan. Sie liebäugelt mit einem Siebdruck von Antonia Schulz, die ihre rührenden Vogelmotive bereits ab 25 Euro anbietet. Hallmann grübelt noch, welche Summe auf dem Zettel stehen sollte, den sie in die Auktionsbox werfen will. Wer tatsächlich ein Bild nach Hause tragen kann, stellt sich am 25. Februar, dem letzten Auktionstag, ab 16 Uhr heraus. Als Mindestgebote haben die Studenten zwischen 15 und 600 Euro festgelegt - für Reportagefotos aus Nepal, zarte Siebdrucke mit Medusen oder eine beeindruckende, großformatige Kohlezeichnung des Messegeländes. 20 Prozent vom Erlös gehen an den Verein Kleine Herzen, der die Kinderklinik der Medizinischen Hochschule unterstützt.

Bei der ersten Auktion im vergangenen Sommer hat Fotograf Arne Gutknecht überraschend den Spitzenpreis von 400 Euro für das Porträt einer jungen Schauspielerin erzielt und mag es immer noch nicht recht glauben. „Das war wahnsinnig.“ Jetzt hat er gleich 28 Fotos aufgehängt. Andere Studenten bekamen damals Angebote für weitere Ausstellungen.

Max Lahrmann nimmt die Verkaufschancen für sein Bild gelassen. „Leute, denen es so viel wert ist, zahlen den Preis. Uns sonst hänge ich es halt wieder in meine Wohnung.“

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