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Stadt Hannover Sturm beschädigt Glasfassade in der City
Aus der Region Stadt Hannover Sturm beschädigt Glasfassade in der City
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17:53 12.12.2014
Die Feuerwehr sperrte den Bereich an der Kanalstraße ab. Quelle: Nigel Treblin
Hannover

Fassadenteile einer Glascheibe waren herabgefallen. Die Feuerwehr beseitigte die Glasscherben und sperrte den Bereich ab. Der Wetterdienst warnt für die Region Hannover vor Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 85 km/h. Die Warnung gilt bis 19 Uhr. Bereits am Donnerstagabend hatte Sturmtief "Alexandra" in der Region für Hagelschauer, Schnee und Glatteis gesorgt.

In anderen Teilen Niedersachsens tobte der Sturm noch heftiger, auf dem Brocken erreichte er sogar Orkanstärke. In Bremen gingen die Behörden auf Nummer sicher und ließen die Weihnachtsmärkte bis zum Nachmittag geschlossen. Erst um 15 Uhr durften Glühweinstände, Bratwurstbuden und Kunsthandwerker wieder öffnen. Das Stadtamt hatte die Schließung angeordnet, weil Sturm bis Windstärke zehn erwartet wurde. In Oldenburg wies die Stadt die Betreiber der Stände noch einmal darauf hin, ihre Bauten zu sichern, lies den Betrieb aber laufen. In Langelsheim (Landkreis Goslar) trübte der Sturm die vorweihnachtliche Stimmung erheblich. Dort stürzte ein 18 Meter hoher Weihnachtbaum auf einem Firmenparkplatz um und begrub ein Auto unter sich. Verletzt wurde niemand.

Der Deutschen Wetterdienst hatte für die Weser-Ems-Region Sturmböen bis zu 100 Kilometer pro Stunde vorhergesagt. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie erwartete an der niedersächsischen Nordseeküste bis zu 75 Zentimeter mehr Hochwasser als normal. Eine Sturmflut beginnt bei 1,50 Meter über dem normalen Hochwasser. Die Wettervorhersage verspricht weiterhin wechselhaftes Wetter im Norden mit Temperaturen meist deutlich im positiven Bereich, viel Wind und immer wieder auch Regen.

ska/frs/dpa

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