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Stadt Hannover Sturm und Gewitter ziehen über die Region
Aus der Region Stadt Hannover Sturm und Gewitter ziehen über die Region
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12:43 21.12.2014
In Garbsen stürzte während des heftigen Gewitters ein Baum auf die Straße und beschädigte zwei parkende Autos. Quelle: Feuerwehr Garbsen/Müller
Hannover

Die Feuerwehr Hannover zählte bis zum Nachmittag fünf Einsätze: Ein Werbeplakat stürzte um, und in vier Fällen mussten sich die Feuerwehrmänner um herabgefallene Äste kümmern.

In Langenhagen stürzte ein großer Ast auf die Straße – genau zwischen zwei geparkten Autos hindurch. Schaden gab es deshalb nicht, verletzt wurde niemand. Außerdem gab es am Nachmittahg einen Blitzeinschlag.

In Laatzen-Grasdorf waren am Markantmarkt scharfkantige Plastikteile einer Werbetafel bereits heruntergefallen, die ganze Tafel drohte umstürzen. Die Feuerwehr entfernte die restlichen Plastikteile und montierte die Neonröhren ab. Dafür musste die Straße Am Kamp kurzzeitig gesperrt werden.

In Garbsen stürzte während eines heftigen Gewitterschauers gegen 14.20 Uhr ein Baum im Kastorhof auf die Straße und demolierte zwei parkende Autos. Die Feuerwehr musste das Gehölz mit Motorsägen zerkleinern, um die Straße wieder freizuräumen. Zuvor hatten die Einsatzkräfte schon einen größeren Ast im Pottbergsweg (Altgarbsen) weggeräumt, der durch den Wind abgebrochen war.

Im Burgdorfer Stadtteil Sorgensen knickte der Sturm den vom Bürgerverein aufgestellten und mit einer Lichterkette behangenen Weihnachtsbaum um. Die Feuerwehr musste im gleichen Dorf außerdem am späten Vormittag eine sieben Meter hohe, morsche Birke fällen. Der Baum drohte, auf eine freihängende Telefonleitung zu fallen.In Uetze traf es das Dach der evangelischen Johannes-der-Täufer-Kirche. Eine kräftige Windböe hob dort auf einer Fläche von zwei Quadratermetern die Ziegel hoch. Die Küsterin sperrte mithilfe der Polizei einen Weg ins das Gotteshaus mit Flatterband ab. Das Adventskonzert des Ensembles Mundwerk am Nachmittag, das zunächst abgesagt zu werden drohte, konnte schließlich doch stattfinden. Die Kirche war proppevoll.

Für Manfred Meyer vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg ist die Wetterlage nicht außergewöhnlich. „Die Sturmböen können in Gewitternähe Spitzen von 95 Stundenkilometern erreichen. Das lässt gegen Abend allerdings nach“, sagte er. Am Rande eines schweren Sturmtiefs über Skandinavien habe sich diese Wetterlage herausgebildet. Am Abend seien noch Graupel- und Schneeschauer zu erwarten. Im Harz könne oberhalb von 600 Metern Schnee fallen.

sbü/cli

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