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Stadt Hannover Üstra rutscht tiefer in die Miesen
Aus der Region Stadt Hannover Üstra rutscht tiefer in die Miesen
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17:15 23.02.2017
Von Bernd Haase
Die Üstra rutscht tiefer in die roten Zahlen. Quelle: Wilde
Hannover

Der Wirtschaftsplan der Üstra, den der Vorstandsvorsitzende André Neiß im Verkehrsausschuss der Regionsversammlung vorstellte, sieht für 2017 rote Zahlen in Höhe von 37,4 Millionen Euro vor. Im vergangenen Jahr hatte das Defizit nur 21,2 Millionen Euro betragen. Außer den Mindereinnahmen beim Schülerverkehr nannte Neiß auch Preissteigerungen bei Kraftstoffen, Kosten für zusätzliches Personal und für die Altersversorgung der Mitarbeiter sowie die Aufwendungen für die Sanierung der Unternehmenszentrale am Hohen Ufer als Ursachen für den Anstieg.

Mittelfristig hatte die Üstra laut Neiß zunächst mit noch höheren Defiziten gerechnet. "Wir können aber im Moment keine genauen Zahlen für die kommenden Jahre liefern, weil wir den Kauf von 24 zusätzlichen Stadtbahnen in unserer Kalkulation hatten", erklärte er. Dieses Vorhaben hat der Aufsichtsrat abgelehnt. Die Üstra muss stattdessen grüne Bahnen sanieren.

Der Andrang der Fahrgäste führt laut Technikvorstand Wilhelm Lindenberg dazu, dass die Platzkapazitäten in Bussen und Bahnen manchmal bis zur Belastungsgrenze ausgelastet sind. Häufigere Fahrten seien derzeit aus Kostengründen aber nicht geplant. "Wir fahren teilweise mit längeren Zügen oder bieten Expressfahrten an", erklärt Lindenberg.

Auf Nachfrage des verkehrspolitischen Sprechers der SPD, Frank Straßburger, sagte Lindenberg, die Üstra wolle bis 2020 die Zahl ihrer Elektrobusse von drei auf 22 aufstocken. Sie sollen auf der städtischen Ringlinie sowie auf der Linie 121 zwischen Altenbekener Damm und Haltenhoffstraße verkehren. "Wir brauchen aber Zuschüsse für den Kauf", betont der Üstra-Manager. Auf jeden Fall investiert wird laut Neiß in die Fahrkartenautomaten. Sie sollen schnellere Rechner bekommen.

Ein positives Fazit zieht die Üstra nach 18 Monaten Betrieb des Stadtbahnwagens TW 3000. "Er ist weniger störanfällig, als es unsere anderen Modelle zu Beginn waren", sagt Lindenberg. Auf Beschwerden über die Sitze werde man reagieren, indem man in noch nicht ausgelieferte Fahrzeuge Modelle mit weniger rutschiger Oberfläche einbauen lasse.

Die Zahl der Straftaten mit rechtsextremistischem Hintergrund ist in Hannover in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Die Polizei registrierte 2013 insgesamt 136 Straftaten, 2014 waren es 155 und 2015 bereits 205. Das teilt die Stadt auf Anfrage der Grünen am Donnerstag im Rat mit.

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