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Bundespolizist wegen Porno-Foto vor Gericht

Verhandlung ab 6. Oktober Bundespolizist wegen Porno-Foto vor Gericht

Der Bundespolizist, der Flüchtlinge geschlagen und gedemütigt haben soll, muss sich in einem anderen Fall vor Gericht verantworten: Der Polizist steht wegen eines pornografischen Fotos ab der ersten Oktoberwoche vor dem Amtsgericht Stadthagen, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag.

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Der Bundespolizist, der Flüchtlinge geschlagen und gedemütigt haben soll, steht ab 6. Oktober wegen eines anderen Vergehens vor Gericht.

Quelle: Archiv

Stadthagen. Nach Medienberichten soll er im September 2014 einer Minderjährigen eine Art pornografisches Selbstporträt geschickt haben. Die 14-Jährige soll er in einem Zug kennengelernt haben. Die Staatsanwaltschaft hatte in dem Fall, der nun verhandelt wird, einen Strafbefehl beantragt. Dagegen hatte der Anwalt des Bundespolizisten Widerspruch eingelegt. Nun muss das Gericht verhandeln.

Für bundesweites Aufsehen hatten die Foltervorwürfe gegen den Mann gesorgt . Der Polizist steht unter Verdacht, in mindestens zwei Fällen Flüchtlinge auf der Wache gedemütigt und geschlagen und dies mit seinem Handy dokumentiert zu haben. Danach soll er mit seinen Taten geprahlt haben. Die Ermittlungen laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Hannover noch.

Zudem wurde im Mai das Haus des Beamten durchsucht. Dabei wurden mehrere Datenträger mit möglichem kinderpornografischen Material sichergestellt. Aus diesem Grund besteht ein Anfangsverdacht gegen den Bundespolizisten. "Die Auswertung des Materials dauert noch an", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

dpa

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