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Stadt Hannover Verkaufsoffener Sonntag lockt 180.000 Menschen
Aus der Region Stadt Hannover Verkaufsoffener Sonntag lockt 180.000 Menschen
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00:15 30.12.2014
Von Bernd Haase
Die City-Geschäfte öffnen heute von 13 bis 18 Uhr. Quelle: Nigel Treblin /Archiv
Hannover

Weihnachten hat Hannovers Einzelhändlern einen zusätzlichen Festtag beschert. Zum ersten verkaufsoffenen Sonntag zwischen den Jahren strömten gestern nach Schätzungen der City-Gemeinschaft rund 180 000 Menschen in die Kaufhäuser und Fachgeschäfte – „mehr als bei den anderen drei Veranstaltungen in diesem Jahr“, sagt Geschäftsführer Martin Prenzler.

Viele Kunden lösten Gutscheine ein, die sie als Weihnachtsgeschenk erhalten hatten. Zu den Rennern zählten neben Spielwaren und Unterhaltungselektronik auch Wintertextilien – erstens, weil der Handel schon die Preise gesenkt hat, und zweitens, weil der Winter mittlerweile temperaturmäßig seinen Namen verdient. Von heute an können sich die Einkäufer einer anderen Produktgruppe zuwenden: der Verkauf von Böllern und Raketen für Silvester startet.

Geld für den Gutschein?

■  Pflicht zum Umtausch? Ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Umtausch gibt es nicht. Wenn aber die Verpackung der Ware unbeschädigt ist, und der gekaufte Gegenstand anstandslos in den Verkauf gehen kann, stelle sich kaum ein Händler an, berichtet der Geschäftsführer der City-Gemeinschaft Hannover, Martin Prenzler. Denn die Händler wollen, dass der Kunde beim nächsten Mal wieder bei ihnen kauft. Aber es gibt kuriose Fälle. Zum Beispiel versuchten Kunden, getragene Festkleidung, inklusive der Schuhe, nach einmaliger Benutzung wieder zurückzubringen.

■  Kein Geld für Gutscheine. Wer den Gutschein eines Geschäfts geschenkt bekommen hat, mit dessen Waren er gar nichts anfangen kann, hat Pech. Denn es ist eigentlich ausgeschlossen, den Wert eines Gutscheins ausbezahlt zu bekommen. Hier kommt es jedoch auf die Kulanz des Händlers an. Und auf das Verhalten des Kunden. „Wenn ein Kunde nett und höflich ist, geht heute vieles im Handel“, berichtet der Chef der City-Gemeinschaft, Martin Prenzler. Kaum ein Händler könne es sich noch erlauben, Kundenwünsche zu ignorieren, berichtet er.

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