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Stadt Hannover Vogelgrippe: Region hebt Sperrbezirk auf
Aus der Region Stadt Hannover Vogelgrippe: Region hebt Sperrbezirk auf
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20:04 20.12.2016
Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Die Region Hannover hebt Mittwoch die wegen der Vogelgrippe eingerichtete Sperrzone Isernhagen auf und erklärt sie teilweise zur Beobachtungszone. Viel ändert sich dadurch für Geflügelhalter jedoch nicht. Ihre Tiere dürfen die Ställe nicht verlassen. Auch Hunde und Katzen dürfen weiterhin draußen nicht frei herumlaufen. Für Hunde gilt ein Leinenzwang. Dafür können nun Geflügelprodukte aus dem Bezirk wieder verkauft werden. Bis Ende des Jahres will die Region die Maßnahmen komplett aufheben - sollte kein weiterer, mit dem H5N8-Virus infizierter Vogel gefunden werden.

Neun Verstöße gegen Auflagen

29 Kontrollen hat die Region seit Beginn der Maßnahmen Ende November im Sperrgebiet gemacht, neun Verstöße sind dabei festgestellt worden. Nach Angaben von Regionssprecherin Sonja Wendt kam es siebenmal vor, dass die Veterinäre Geflügel entdeckten, das sich außerhalb eines Stalls aufhielt. Ein Züchter führte kein Bestandsregister, in dem er vermerkt hätte, wie viele Vögel er von welcher Rasse hielt. Zudem lag vor dem Eingang zu seinem Stall keine mit Desinfektionsmittel getränkte Fußmatte, wie sie in der Sperrzone zu den Pflichtmaßnahmen gehört. Diese fehlte auch bei einem anderen Geflügelhalter, der zudem auch gegen andere Hygienevorschriften verstoßen hatte.

Mit einer Strafe müssen die beanstandeten Züchter vorerst nicht rechnen. Nach Angaben der Regionssprecherin ist bislang kein Bußgeldverfahren eröffnet worden. Allerdings sei die Bewertung der Verstöße noch nicht abgeschlossen. Ob Hunde- und Katzenhalter gegen die Auflagen verstoßen haben, ist indes nicht festzustellen. In diesem Bereich gab es keine gesonderten Kontrollen.

Die Sperrzone rund um Isernhagen war am 29. November in Kraft getreten, nachdem am Hufeisensee eine tote Reiherente gefunden wurde. Wie Untersuchungen ergaben, war sie an dem Vogelgrippe-Virus erkrankt gewesen. Zudem wurde um den Sperrbezirk ein Beobachtungsgebiet gezogen, das bis weit in die Stadt Hannover und die Wedemark reichte. 30 Tage umfasst die Frist, in der diese Gebiete mit besonderen Auflagen für Geflügelhalter und Haustierbesitzer belegt werden können. Am 28. Dezember geht diese Frist zu Ende.

isc

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