Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover Autokonzerne erobern Hannovers Stadtbild
Aus der Region Stadt Hannover Autokonzerne erobern Hannovers Stadtbild
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:32 19.09.2016
Am Flughafen sind geich mehrere Konzerne vertreten: Mit einem Plakat macht Daimler auf ein neues Innovationsfahrzeug neugierig, während VW Transporter auf den Bildschirmen am Gepäckband zeigt. Quelle: Philipp von Ditfurth
Hannover

In einem strahlenden Blau leuchten seit Freitagabend die „drei warmen Brüder“ – die Türme des Heizkraftwerkes in Linden. Ein Coup des Autokonzerns Daimler. In sozialen Netzwerke wird bereits viel über die Bedeutung der geänderte Illumination spekuliert – sonst leuchten die Türme im Enercity-Spektrum von Rot bis Violett. Doch nicht nur die Farbe überrascht: Auf den Türmen sind außerdem Batterien abgebildet, deren Ladebalken jeden Abend ein wenig steigt. Florian Martens, Leiter der Nutzfahrzeugkommunikation bei Daimler, klärt auf: Am Dienstagabend ist die Batterie ganz gefüllt, pünktlich zur Media Night am Vorabend der 66. IAA, bei der mehr als 500 internationale Journalisten auf das Enercity-Gelände eingeladen sind. Martens verspricht Überraschungen bei elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen. „Mit dem Energiekraftwerk haben wir für diese Ankündigung einen guten Partner gefunden“, erklärt er zur Kooperation.

Die IAA Nutzfahrzeuge ist die weltweit wichtigste Messe für Transport, Logistik und Mobilität. Mehr als 2000 Aussteller aus 52 Länder zeigen ab Donnerstag bis zum 29. Septemper Neues, darunter 322 Weltpremieren. Alternativ und digital, dabei vernetzt und automatisiert – das sind die großen Versprechungen in diesem Jahr. Weil die Konkurrenz dabei besonders hart ist, lassen sich seit einigen Tagen großflächige Plakataktionen in der Stadt entdecken, die neugierig machen auf die Präsentationen in den kommenden Tagen.

So hat Daimler als einer der weltweit führenden Transporthersteller eine Tankstelle am Messe-Gelände aufwändig einrüsten und mit einem fast 500 Quadratmeter großen Plakat bespannen lassen. Es zeigt die verschiedenen Transportmodelle Citan, Vito und den Sprinter. Ein immerhin 130 Quadratmeter großes Banner am Flughafen präsentiert zudem die beiden Innovationsfahrzeuge Future Bus und Vision Van. Ein weiteres abgebildetes Fahrzeug ist verhangen: Was sich dahinter verbirgt, präsentiert der Konzern auf der Messe. „Wir haben auch dann noch einige Überraschungen in petto“, verrät Martens.

Und Lokalmatador Volkswagen Nutzfahrzeuge? Gleichermaßen nicht zu übersehen. Am Bredero-Hochhaus hängt ein 20 mal 30 Meter großes Plakat und zeigt den neuen Crafter. Und am Flughafen zeigen die Bildschirme bei den Gepäckbändern einzelne VW-Modelle der sechsten Generation: Vom Kastenwagen bis zum Multivan – alle live zu sehen auf der Messe.

Ein Tagesticket für die IAA Nutzfahrzeuge kostet 22 Euro, am Wochenende (24. oder 25. September) 13 Euro. Das Nachmittagsticket (ab 13 Uhr) kostet 10 Euro.

Von Katharina Derlin

Seit elf Monaten leben sie in Hannover: zwei Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste. Wie war das erste Jahr? Im Gespräch mit der HAZ berichten sie von Diskriminierung an der Diskotür, guter Laune am Leineufer und das fehlende Geld für einen Café-Besuch. Ein Blick hinter die Kulisse aus Vorurteilen, Klischees und politischen Reizthemen.

Michael Zgoll 19.09.2016
Stadt Hannover Hannovers Parteichef im Interview - "Was ist mit der CDU los, Herr Toepffer?"

In Berlin hat die CDU herbe Verluste hinnehmen müssen - und auch in Hannover liegt sie mit 24 Prozent weit unter den selbstgesteckten Erwartungen. Hannovers Parteichef Dirk Toepffer spricht im Interview über die Verluste in Großstädten, die Partei als "Supertanker" und das "Schwimmen im eigenen Saft".

Andreas Schinkel 19.09.2016

Schüler in der Region Hannover können demnächst möglicherweise umsonst mit Bus und Bahn fahren. Die Idee, mit der SPD und Grüne in den Wahlkampf gegangen waren, ist auch im Falle einer möglichen rot-schwarzen Koalition noch nicht vom Tisch. Man lehne sie nicht „in Bausch und Bogen ab“, sagt ein führendes CDU-Mitglied.

22.09.2016