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Stadt Hannover Wer zahlt für den Bombenalarm in der City?
Aus der Region Stadt Hannover Wer zahlt für den Bombenalarm in der City?
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00:17 17.12.2016
Die Polizei ließ den verdächtigen Wagen abschleppen. Quelle: Uwe Dillenberg
Hannover

Die Polizei sperrte daraufhin am späten Dienstagnachmittag für drei Stunden den Bereich um die Röselerstraße, mehrere Geschäfte sowie die Stadtbahn-Haltestelle Markthalle. Erst nach rund drei Stunden gab es Entwarnung. Der Halter war inzwischen am Wagen eingetroffen und hatte gegenüber der HAZ erklärt, bei der Vorrichtung handele es sich um ein Messegerät, mit dem er die Funktion seines Turboladers überprüfen wollte. Wie sich herausstellte war die Konstruktion ungefährlich.

Wie Polizeisprecher Thorsten Schiewe Mittwoch erklärte, kann „ein Einsatz nur dann in Rechnung gestellt werden, wenn er vorsätzlich verursacht wurde“. Dieses müsse dem Halter des Wagens nachgewiesen werden. Die Höhe der durch die Sperrung und Evakuierung der Geschäfte entstandenen Kosten ist noch unklar. In der Allgemeinen Gebührenordnung Niedersachsens werden für „Amts
handlungen infolge des Vortäuschens einer Gefahrenlage“ 27 Euro für jede halbe Stunde veranschlagt, die ein Beamter im Einsatz ist. Es ist jedoch auch eine Höchstgrenze festgelegt: Maximal 10.000 Euro Personalkosten dürfen einem Verursacher in Rechnung gestellt werden. Wie viele Polizisten mit der vermeintlichen Bombe zu tun hatten, will die Polizei nicht sagen.

Wer die Kosten für das Abschleppen des Wagens sowie den beim Aufbrechen des Autos entstandenen Schaden trägt, ist ebenfalls noch offen. „Auch hier müssen wir prüfen, wer dafür aufkommen muss“, sagt Schiewe. Weiteres Ungemach droht dem Wagenhalter, weil er möglicherweise gegen Verkehrsrecht verstoßen hat. „Eventuell ist die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erloschen, weil der Halter mit dem Einbau der Apparatur wesentliche Veränderungen an dem Auto vorgenommen hat“, sagt Schiewe.

Von Isabel Christian

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