Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Stadt Hannover Werder-Fan nach Randale in Hannover verurteilt
Aus der Region Stadt Hannover Werder-Fan nach Randale in Hannover verurteilt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:31 04.10.2016
Ein Werder-Fan ist vom Amtsgericht vegen Randale am Hauptbahnhof Hannover verurteilt worden. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Nach massiven Ausschreitungen von Ultras am 21. November 2015 am Hauptbahnhof Hannover hat das Amtsgericht einen Bremer Fußballfan zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten mit dreijähriger Bewährungszeit sowie einer Geldauflage von 1200 Euro verurteilt. Der 22-Jährige soll mit einem Feuerlöscher auf Bundespolizisten losgegangen sein und sechs Beamte verletzt haben. Anlässlich der Ausschreitungen wurde zudem eine Vielzahl von Strafbefehlen gegen sogenannte "Schwarzfahrer" von bis zu 900 Euro erlassen. Weitere Urteile gegen Werderfans werden erwartet.

Randalierer greifen Polizisten in Hannover an

Am 21. November wurden die Fans auf der Fahrt zum Spiel nach Wolfsburg vorzeitig im Hauptbahnhof Hannover gestoppt, weil sie ohne Zugtickets unterwegs waren und randaliert hatten. Hier griffen rund 160 Randalierer Bundespolizisten an, warfen mit Flaschen und Mülleimern. Weil mehrere Fans in den Gleisbereich stiegen, musste der Bahnverkehr aus Sicherheitsgründen eingestellt werden: Neun Züge fielen aus. Dazu gab es sechs Teilausfälle und weitere vier Züge hatten hohe Verspätungen. Betroffen waren 6000 Bahnreisende.

Strafe soll Ultras zur Einsicht bringen

Im November 2015 hatte die Bundespolizei zusammen mit der Deutschen Bahn bei einer Pressekonferenz über massive Ausschreitungen Bremer Fans berichtet. Ein Video, in dem unter anderem der verurteilte 22-Jährige bei seinem Angriff zu sehen ist, wurde in mehreren Fernsehberichten ausgestrahlt. "Gewalttätige Fans haben ihn bejubelt, nun muss ein junger Mann die Konsequenzen tragen", sagte der Präsident der Bundespolizeidirektion Hannover, Martin Kuhlmann. "Wir hoffen, dass ihn die ausgesprochene Strafe zur Einsicht bringt, sich von gewalttätigen Fußballfans zu distanzieren."

Der 22-Jährige müsse außerdem mit hohen zivilrechtlichen Forderungen der Bahn rechnen. "Dieses Urteil beweist, dass die vermeintliche Anonymität einer Gruppe nicht vor Strafe schützt", so Kuhlmann weiter. Die Bundespolizei werde alles dafür tun, Randalierer unter den Fußballfans strafrechtlich zu verfolgen. So schütze man zugleich die vielen friedlichen Fans und unbeteiligte Fahrgäste.

iro

Ein Unfall mit zwei Lastwagen hat am Vormittag auf der Autobahn 2 bei Langenhagen stundenlang für große Verkehrsbehinderungen gesorgt. Richtung Dortmund stand bis 17 Uhr nur eine Fahrspur zur Verfügung. Teilweise staute sich der Verkehr auf elf Kilometern Länge.

04.10.2016

Mexiko soll 2018 das Partnerland der weltweit wichtigsten Industrieschau Hannover Messe werden. Im nächsten Jahr ist Polen Partnerland der Ausstellung.

04.10.2016

Auf dem Westschnellweg hat sich am Dienstagmorgen an der Auffahrt Herrenhausen ein Auto überschlagen. Eine 21-Jährige wurde leicht verletzt. Der Verursacher des Unfalls beging Fahrerflucht. Kilometerlanger Stau auf der B6 bis zur A2 war die Folge. 

04.10.2016