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Stadt Hannover Region Hannover und aha bekommen Klimapreis
Aus der Region Stadt Hannover Region Hannover und aha bekommen Klimapreis
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19:30 28.08.2018
Das geplante Radschnellwegenetz der Region Hannover wurde als vorbildlich für andere Landkreise gewürdigt. Quelle: Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen
Hannover

Das geplante Radschnellwegenetz der Region Hannover und ein Gebäude des regionseigenen Abfallentsorgers aha sind von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen ausgezeichnet worden. Die Region und ihr Tochterunternehmen bekamen am Dienstagabend im Alten Rathaus in Hannover einen von sechs vergebenen sogenannten Klimaschutz-Leuchttürmen überreicht. Der Preis ist mit 8.500 Euro dotiert. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies übergab die Auszeichnung.

Insgesamt 100.000 Euro Preisgeld

Bereits zum fünften Mal hatten die kommunalen Spitzenverbände und das niedersächsische Umweltministerium den Wettbewerb Klima kommunal ausgelobt. Ziel des Preises ist es, kreative und innovative lokale Klimaschutzaktivitäten bekannt zu machen, zu würdigen und zu fördern. 35 Kommunen bewarben sich mit 46 Wettbewerbsbeiträgen um insgesamt 100.000 Euro Preisgeld, das das Umweltministerium gestiftet hat. Den Hauptpreis mit 20.000 Euro erhielt die Gemeinde Cremlingen (Landkreis Wolfenbüttel) für ein besonders klimaeffizientes Neubaugebiet und ein Förderprogramm zur Altbausanierung.

Die achtköpfige Jury hielt das geplante Radschnellwegenetz der Region als Beitrag zur Verkehrswende für preiswürdig. Diese soll deutschlandweit bis 2030 den Ausstoß von Treibhausgasen um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 senken. Um Verkehrsteilnehmer zum Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu animieren, will die Region 800 Kilometer Radwegenetz zwischen den 21 Regionskommunen errichten. Der Radverkehrsanteil soll so bis 2020 um 16 Prozent gesteigert werden – auch wenn die Realisierung derzeit an einigen Stellen hakt. Zum Beispiel will sich die Stadt Lehrte nicht beteiligen.

Energiesparendes Bürogebäude

Der Abfallentsorger aha wurde für sein neues viergeschossiges Büro- und Sozialgebäude an der Karl-Wiechert-Allee in Hannover „als Vorbild für Energieeffizienz bei zugleich hohem Komfort und Nutzerzufriedenheit“ ausgezeichnet. In dem nach dem Passivhausstandard gebauten Gebäude befinden sich Büroarbeitsplätze sowie Umkleide- und Waschbereiche für die Mitarbeiter. Es benötigt 95 Prozent weniger Energie als ein modernes Bürogebäude mit fossiler Fernwärme.

Von Karl Doeleke

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