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Stadt Hannover Wie wollen wir übermorgen leben?
Aus der Region Stadt Hannover Wie wollen wir übermorgen leben?
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15:44 07.09.2017
Wie kommt die Stadt mit so viel Wachstum klar – und wie finden wir alle dort Platz? Eine der Fragen, denen „Übermorgen“ nachgehen wird. Quelle: Anja Floetenmeyer-Woltmann
Hannover

Wie sieht künftig unser Zusammenleben in der Stadt aus? Wo sollen Parkplätze, Energie, frische Luft für alle herkommen? Und wie gestaltet sich in der Zukunft das Zusammenleben im ländlichen Raum? Sterben unsere Dörfer aus, oder können wir sie beleben, indem wir den öffentlichen Nahverkehr verbessern, Ärzte aufs Land locken und auch kleine Orte interessant für Ladenbetreiber machen? Das sind Fragen, vor denen Hannover in den kommenden Jahren und Jahrzehnten steht - in der Landeshauptstadt selbst und in den 20 Kommunen des Umlands.

Hier kommen Sie zur Übermorgen-Seite.

Die HAZ und die Sparkasse Hannover wollen diesen Fragen in den kommenden Monaten nachgehen: Mit einer neuen Veranstaltungsreihe in Stadt und Umland sowie aktuellen, redaktionellen Debattenbeiträgen auf einer Multimedia-Internetseite und in der Zeitung. „Übermorgen“ heißt das Projekt, das Hannovers Zukunftsfragen stellen und beantworten soll.

Susanne Kronzucker moderiert

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht eine Diskussionsrunde am 7. September im historischen Ernst-Winter-Saal auf dem Hanomag-Gelände. Dafür haben HAZ und Sparkasse Experten für Mobilität, Stadtentwicklung und demografischen Wandel an einen Tisch bekommen. HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt spricht zunächst mit dem Mobilitäts- und Zukunftsforscher Prof. Dr. Stefan Rammler über erfolgreiche Verkehrskonzepte und Mobilitätstrends. Um solche Fragen soll es auch in der anschließenden Diskussion mit der Stadtforscherin Prof. Dr. Sigrun Kabisch und dem Architekten Wolfgang Frey gehen. Die Moderation übernimmt die Journalistin und TV-Moderatorin Susanne Kronzucker.

Die Diskussion wird von weiteren Aspektreferenten ergänzt. So spricht Stefan Göller über sogenannte Co-Working-Spaces, also gemeinsam genutzte Räume, in denen man individuell arbeitet. Matthias Wehrstedt von der Telekom referiert über neue Logistikkonzepte. Alexander Jüptner, Leiter der Forschung und Entwicklung bei der Johanniter Unfallhilfe, erklärt, wie wir die medizinische Versorgung bei einer immer älter werdenden Bevölkerung organisieren müssen. Und Myriam Schotzki von der Baugruppe „Stadtteilleben“ stellt Konzepte vor, wie man in verdichteten Städten trotzdem erschwinglichen Wohnraum finden kann. Die HAZ-Redaktion begleitet die geschlossene Veranstaltung au fhaz.de mit einem Live-Ticker und verlost Karten (siehe nebenstehenden Text).

Die Ankerveranstaltung auf dem Hanomag-Gelände wird bei vier weiteren Terminen fortgesetzt. So kommen Stadtentwickler und Zukunftsforscher auch nach Neustadt (18. September), Gehrden (28. September), in die Wedemark (17. Oktober) und nach Lehrte (24. Oktober). Bei den Diskussionen soll es um Arbeiten ohne Pendelverkehr gehen, um sogenannte Telemedizin, Einzelhandel im Dorf und soziale Versorgung. Der Vorverkauf und das Anmeldungsverfahren werden derzeit eingerichtet.

Ein Archiv, das wächst

Die Foren sind aber nur ein Teil der „Übermorgen“-Reihe. Digital und in der Zeitung bietet die HAZ vom 1. September an verstärkt Themen, die sich um Lebensqualität, Infrastruktur und räumliche Verdichtung drehen. So geht es um den Wohnungsbau – und konkrete Tests: Wie erlebt zum Beispiel eine Familie den Mobilitätswandel, wenn sie vom Auto einen Monat lang auf ein Lastenrad umsteigt? Weitere Schwerpunkte beschäftigen sich mit besserer Luft, dem Innenstadthandel und mit Dorf-Infrastruktur. Die Themen werden grafisch aufgearbeitet. So entsteht auf der neuen „Übermorgen“-Seite ein Archiv der Ideen, das ständig wächst.

Von Jan Sedelies

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