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Stadt Hannover Hannover ist ein Modestandort mit Idealmaßen
Aus der Region Stadt Hannover Hannover ist ein Modestandort mit Idealmaßen
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00:17 20.05.2017
Von Susanna Bauch
Viele Inspirationen: Die Absolventen der Fahmoda (oben) präsentieren ihre Abschlusskollektionen in der Orangerie, experimentiertfreudig sind auch die Mode­designer der Hochschule Hannover (unten). Wer etwas Schönes von der Stange sucht wird der Erhebung zufolge bei zahlreichen Fachgeschäften wie der Parfümerie Liebe (links) fündig. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Mag sein, dass das Ergebnis ein bisschen zu euphorisch geraten ist. Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mode-Region Hannover ein Standort mit Idealmaßen ist. „Der Einzugsbereich, aus dem Menschen nach Hannover kommen, um sich modisch einzudecken, ist gut doppelt so groß wie in anderen Städten“, betont Hannoverimpuls-Geschäftsführer Adolf Kopp.

Anlässlich der Ankündigung der zweiten Auflage der Freaky Fashion Show mit rund 30 Designern am Sonnabend im Musikzentrum hat Kopp noch weitere Zahlen mitgebracht. Die Erhebung hat ergeben, dass rund 4400 Unternehmen in Stadt und Region die Modebranche bedienen, 14.500 Mitarbeiter beschäftigen und einen Umsatz von rund 860 Millionen Euro jährlich erzielen. Dazu gehören Ateliers, Visagisten, Maßschneider, Modegrafiker und Hutmacher, aber auch Geschäfte wie Parfümerie Liebe oder Mäntelhaus Kaiser. „Die Filialisten haben wir außen vor gelassen, die sind nicht Standort prägend“, sagt Kopp. Und nicht zuletzt sorgen fünf Modeschulen wie Fahmoda, M3, Anna-Siemsen-Schule oder auch die Hochschulen für kompetenten Nachwuchs – 400 Auszubildende sowie 200 Absolventen pro Jahr. 500 Modedesigner arbeiten zudem in der Region, mehr als 100 wurden in den vergangenen drei Jahren ausgezeichnet.

„Wir wollten wissen, welche Rolle Hannover im deutschen Modemarkt spielt“, begründet Kai Schirmeyer von KreHtiv die Erhebung. Auch Martina Glomb von der Hochschule Hannover, Fachbereich Modedesign, betont, dass der Standort Hannover sich modisch nicht verstecken muss. „Wir präsentieren hier auf der Freaky Fashion Show keine gängigen Trends, wir machen sie.“

Modedesigner orientierten sich nicht an gängiger Mode, sie suchten vielmehr nach Alternativen – in Sachen Nachhaltigkeit, Produktion, persönlichem Kontext und natürlich Kreativität, sagt Glomb. Da können Hamburg und Berlin den Modeblick durchaus mal auf Hannover richten.

Freaky Fashion Show setzt Designer-Trends

Eine große Party und individuelle Mode, die es nicht von der Stange gibt: Das Freaky Fashion Festival geht am Sonnabend, 20. Mai, in die zweite Runde. Mehr als 30 Designer werden dann im Musikzentrum an der Emil-Meyer-Straße 26 ihre Kollektionen präsentieren – und auch verkaufen. Mit von der Partie sind Start-ups, etablierte Designer und Absolventen der Modeschulen – Voraussetzung ist, dass Sportstyle, Spitzenjeans oder Punkkollektion aus Hannover stammen. Um 14 öffnet der Designermarket als Verkaufs-und Ausstellungsplattform, Inspirationen gibt es bei den parallel laufenden Modenschauen. Bis 20.30 Uhr ist der Eintritt zum Musikzentrum frei, für die große Aftershowparty ab 21 Uhr werden 5 Euro Eintritt fällig.

Nicht nur die Besucher sollen modisch auf ihre Kosten kommen, die Freaky Fashion Show, initiiert von den Mode(hoch)schulen und dem Netzwerk KreHtiv sollen auch der Modeszene als Präsentationsplattform dienen. Ziel, so Kai Schirmeyer vom Netzwerk, sei eine langfristige Förderung von Nachwuchsdesignern und Start-ups aus dem Modebereich.

Wegen eines Unfalls fuhren am Mittwochabend die Stadtbahnlinien 4 und 5 nicht zwischen Königsworther Platz und Schaumburgstraße. Auf dem entsprechenden Streckenabschnitt war ein Schienenersatzverkehr eingerichtet worden. Um 21 Uhr wurde die Strecke wieder für den regulären Bahnverkehr freigegeben.

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