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Stadt Hannover So süß ist das Gorilla-Baby im Zoo Hannover
Aus der Region Stadt Hannover So süß ist das Gorilla-Baby im Zoo Hannover
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20:51 23.05.2017
Von Bernd Haase
Der kleine Sprössling kam schon Mitte April zur Welt. Quelle: dpa
Hannover

Die Gorilla-Gruppe im Zoo Hannover hat wieder einmal Nachwuchs; sie zählt nun neun Köpfe. Bereits Ende April ist ein gesundes Jungtier zur Welt gekommen. Wegen der zwischenzeitlich kühlen Witterung blieben Mutter und Kind bis Dienstag im Urwaldhaus. „Draußen muss der Boden warm sein, damit die Tiere ins Freie können“, sagt Sprecherin Simone Hagenmeyer.

Vater des Jungtieres ist Clan-Chef Buzandi, die Mutter dessen Lieblingsfrau Melima. „Sie ist das einzige unter den drei Weibchen, das er oft in seiner Nähe duldet“, berichtet Pflegerin Sarah Menzenbach. Das Geschlecht des Mini-Gorillas steht noch nicht fest, weil ihn die Mutter ganz nach Art dieser Tiere ständig umher trägt. Um bei einem kleinen Körper mit schwarzem Fell vor einem großen Körper mit schwarzem Fell entscheidende Details zu entdecken, braucht man den passenden Moment und ein gutes Auge. Die Pfleger vermuten aber, dass es sich um ein weibliches Tier handelt.

In den nächsten Wochen wird der Nachwuchs viel schlafen und alle zwei Stunden gesäugt. Mit drei Monaten kann er dann krabbeln, einen Monat später laufen und mit sechs Monaten klettern. Für Melima ist es das dritte Junge; sie gilt als fürsorgliche Mutter.     

Das trifft bekanntermaßen nichtfür alle Gorilla-Weibchen im Zoo zu. Im Oktober hatte Zazie ihre Tochter Yanga zur Welt gebracht, sie aber komplett abgelehnt. Um das Jungtier vor dem robusten und für einen Affensäugling lebensbedrohlichen Spieltrieb seiner Artgenossen zu schützen, hatte der Zoo sich zur umstrittenen Handaufzucht durch die Pfleger entschlossen. Sie nehmen die Kleine abwechselnd jede Nacht mit nach Hause. Tagsüber sind sie mit ihr im Affenstall, damit der Kontakt zur Familie gewahrt bleibt. Allerdings geht das nach wie vor nur in einem durch Glasscheiben und Gitter abgetrennten und für die Zoobesucher unzugänglichen Bereich.

Anfänglich hatte der Zoo die Sorge, dass das Baby nicht genug Immunschutz aufbauen könnte. „Inzwischen ist es über den Berg. Es blüht, wächst und gedeiht“, sagt Menzenbach. Und mittlerweile zeichnet sich nach Angaben von Hagenmeyer auch bei der schwierigen, international angelegten Suche nach einer Gorilla-Amme ein Ende ab. „Wir sind mit Zoos im Gespräch. Die Frage ist nicht mehr, ob es eine Lösung gibt, sondern wann“, sagt Hagenmeyer.

Nachwuchs tummelt sich dieser Tage auch bei den Präriehunden in der Polarlandschaft Yukon Bay. Gleich elf sind es an der Zahl. Die putzigen Mini-Buddler haben sich ebenfalls erst durch Sonne und Wärme der letzten Tage aus ihrem Nest locken lassen.     

 

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