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Zwei tote Wölfe auf Niedersachsens Straßen

Zu Jahresbeginn Zwei tote Wölfe auf Niedersachsens Straßen

In den ersten Tagen des neuen Jahres sind gleich zwei Wölfe auf Niedersachsens Straßen ums Leben gekommen. Nach Schätzungen der Landesjägerschaft leben derzeit etwa 150 Wölfe im Bundesland.

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Zwei tote Wölfe wurden zu Beginn des Jahres auf Niedersachsens Straßen gefunden.

Quelle: Thomas Fietzek

Hannover.  Die beiden toten Wölfe wurden bei Gifhorn und in der Nähe von Kirchlinteln entdeckt. Damit wurden seit Anfang 2003 landesweit 31 Wölfe getötet, wie eine Sprecherin des Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz am Mittwoch sagte. Häufigste Todesursache waren Verkehrsunfälle, insgesamt starben dabei 22 Tiere. 

Die jüngsten Fälle ereigneten sich in den Landkreisen Gifhorn und Verden. So wurde am frühen Mittwochmorgen auf der B4 bei Gifhorn eine tote Wölfin gefunden. Ein weiteres Tier wurde am Dienstag auf der A27 bei Kirchlinteln verendet aufgefunden, das Geschlecht war zunächst unbekannt. „Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei in beiden Fällen von einem Verkehrsunfall aus“, hieß es.

Die Landesjägerschaft vermutet, dass etwa 150 Wölfe in Niedersachsen leben. So wurden im vergangenen Jahr 355 von Wölfen gerissene Weidetiere registriert, 2016 waren es noch halb so viele gewesen.

Von lni/sbü

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