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Stadt Hannover Genug Platz für den Familieneinkauf
Aus der Region Stadt Hannover Genug Platz für den Familieneinkauf
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11:30 18.05.2017
Von Conrad von Meding
Wasserkisten, Milch, Aufstrich, Kekse - der komplette Familieneinkauf passt in den Laderaum des Testwagens, weil VW die Akkupakete auf Höhe des Fahrwerks installiert hat. Quelle: Conrad von Meding
Hannover

Stellen Sie sich vor, Sie gehen einkaufen und der Händler schenkt Ihnen soviel Benzin, wie Sie wollen. Undenkbar? Nicht für e-Mobilisten. Immer mehr Handelsketten installieren Stromtankstellen auf ihren Parkplätzen. Zum Beispiel Edeka-Wucherpfennig am Südbahnhof. "Das ist ein zusätzlicher Service für unsere Kunden", sagt der stellvertretende Marktleiter Marcel Heine.

Testerin Barbara Wierse ist Lehrerin an der Ludwig-Windthorst-Schule in der Südstadt. Am Dienstag hat sie zwei Freistunden, deshalb haben wir uns zum Wocheneinkauf für die vierköpfige Familie verabredet. Am Südbahnhof kauft sie zunächst bei Alnatura, dann bei Edeka ein: Der Einkaufswagen ist gut gefüllt. Zwei Kisten Mineralwasser, Milch, Gemüse und Obst, Aufstrich, Kekse - was man eben so braucht. Aber passt das alles in den Laderaum des e-Golfs?

VW gibt das Ladevolumens des Kofferraums mit 341 Liter an, mit umgeklappter Rückbank wären es sogar 1231 Liter (gemessen nach VDA-Standard). Kenner des aktuellen Golfs mit Verbrennungsmotor wissen aber: Unter der Ladefläche befindet sich eine Klappe, unter der sich noch mehr Material verstauen lässt. Beim Heben der Ladeklappe gibt es Erstaunen: Dort befindet sich Technik. Wir schrauben sie heraus und stellen fest: Die hat nichts mit dem e-Antrieb zu tun, es handelt sich um den Subwoofer, der die Bässe der Soundanlage verstärkt. VW hat unseren Testern ein Klangerlebnis beschert - Sonderzubehör, das im Grundpreis von knapp 36.000 Euro nicht enthalten ist. Der Vorteil: Niemand muss es kaufen, jeder kann selbst entscheiden, ob er ein paar Liter mehr oder weniger im Kofferraum haben will.

Aber Barbara Wierse benötigt gar nicht mehr Stauraum. Alles passt problemlos ins Heck. Sogar für die Ladekabel ist noch ausreichend Platz, nichts muss in den Fahrgastraum gelegt werden. "Mehr Stauraum ist auch in meinem Opel Astra nicht", sagt die Testerin.

Der Grund: VW hat bei der Konzeption des e-Golf die Lithium-Akkumulatoren nicht in den Laderaum installiert, wo sie auch schlecht für den Schwerpunkt und damit das Fahrverhalten des Mittelklassewagens gewesen wären. Stattdessen befinden sich die vier Akkupakete verteilt unter dem Fahrgastraum jeweils etwa auf Höhe der Räder. So wurde eine optimale Gewichtsverteilung erreicht.

Test bestanden: Was den Wocheneinkauf betrifft, ist der e-Golf absolut familientauglich. Und dass es den Strom kostenlos hinzu gibt, ist ein Pluspunkt, von dem Autofahrer mit Verbrennungsmotoren nur träumen können. Acht bis zehn Edeka-Kunden nutzten den Service täglich, schätzt der stellvertretende Marktleiter Heine. Es gibt zwei Typ2-2-Anschlüsse, die inzwischen Standard in Europa für alle gängigen E-Autos sind. Auch e-Bikes können kostenlos an extra-Steckdosen aufgeladen werden. Zudem nutzten nachts immer mal wieder Anwohner die Ladestation: "Wenn wir morgens kommen, steht hier gelegentlich ein Wagen und lädt", verrät Heine. Auch das sei eben Verbindung zu Kunden und zum Stadtteil.

Hier lesen Sie alle Texte vom E-Autotest.

ADVERTORIAL

Wie praxistauglich sind e-Autos wirklich? Diese Frage wollen wir in Kooperation mit VW beantworten. Leser der HAZ und weiterer Zeitungen der Madsack Mediengruppe testen eine Woche lang zehn ausschließlich mit Strom betriebene Fahrzeuge, die von VW zur Verfügung gestellt wurden. Lesen Sie die Alltagserlebnisse unserer Leser mit der neuen Technik.

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