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Stadt Hannover Abschied von ffn-Programmchefin Tenz
Aus der Region Stadt Hannover Abschied von ffn-Programmchefin Tenz
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00:15 19.09.2016
Von Simon Benne
Wechselt aus Hannover in den Süden: Ina Tenz. Quelle: dpa
Hannover

Ein wenig schwer fällt ihr der Abschied schon: „Ich liebe den Norden, und mit ffn bin ich aufgewachsen“, sagt Ina Tenz. Trotzdem verlässt die bisherige Programmchefin den Privatsender Ende des Jahres, um eine Führungsposition bei Antenne Bayern anzutreten. Bei Deutschlands größtem Privatsender soll sie nicht nur Programmmchefin werden, sondern zugleich auch im Management eingebunden eingebunden sein und den immer wichtiger werdende digitalen Bereich verantworten: „Das ist eine interessante Herausforderung“, sagt die 45-Jährige.

In Hannover hat Tenz, die auch berufliche Stationen in Berlin und Luxemburg absolviert hat, das Gesicht von ffn geprägt. Insgesamt 17 Jahre war die gebürtige Cloppenburgerin bei dem Sender. „Diese waren geprägt von Hightlichts und unvergesslichen Momenten“, sagt die 45-Jährige: „Als Hörerin bleibe ich radio ffn natürlich treu und stets verbunden“, sagt sie selbst. Uunter anderem revitalisierte die Programmchefin das beliebte Format „Frühstyxradio“. Mit Comedy, einem dezidiert regionalem Profil und unaufgeregten Moderationen wurde ffn zum Marktführer in Norddeutschland unter den Privatsendern – und behauptet diesen Spitzenplatz seit zwölf Jahren.

In Bayern freut man sich auf den Neuzugang aus Hannover: „Ina Tenz ist eine der besten Programmdierektorinnen, die es in Deutschland gibt“, sagt Stefan Assfalg, Unternehmenssprecher von Antenne Bayern. Harald Gehrung, Geschäftsführer bei ffn, bedauerte hingegen den Schritt von Tenz: Ihr sei es gelungen, den Sender im „wettbewerbsintensiven Umfeld in Norddeutschland“ dauerhaft als Privatsender Nummer eins zu etablieren. Bis zur Neubesetzung des Postens verantwortet Gehrung selbst kommissarisch das Programm des Privatsenders.

Bei Antenne Bayern steht Ina Tenz vor schwierigen Aufgaben. Vor zwei Jahren war die langjährige Programmdirektorin Valerie Weber, die Antenne Bayern zu einem der meistgehörten Radiosender Deutschlands gemacht hatte, zum WDR gewechselt. Mit ihrem Nachfolger Martin Kunze gab es Querelen. Er verließ den Sender im April „auf Grund von unterschiedlichen Auffassungen über die weitere strategische Entwicklung“, wie Antenne Bayern mitteilt.

Von der Hannoveranerin erhoffe man sich neue Impulse, sagt Antenne-Sprecher Assfalg: „ffn ist ein sehr erfolgreiches Produkt“, sagt er. „Wir glauben, dass Ina Tenz auch Antenne Bayern weiterentwickeln kann.“ Dass Tenz bislang wenig mit Bayern zu tun hatte, sei nicht von Nachteil: „Es kann gut sein, eine neue, frische Sicht auf die Dinge mitzubringen.“    

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