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Frisbee-Golf: Einlochen ohne Ball


Frisbee-Golfer brauchen keine teure Ausrüstung und keine kleinen weißen Bälle. Sie müssen keine Platzzulassung haben und keine teuren Vereinsbeiträge bezahlen. Nur mit dem Kopfschütteln der „richtigen“ Golfer müssen sie leben.

Wie die Frisbee-Scheibe selbst kommt auch dieser neue Trend aus Amerika. Die Regeln sind ähnlich wie beim klassischen Golf, bei dem über neun oder 18 Löcher gespielt wird. Dies sind allerdings flache Metallkörbe, in die man mit den bunten Scheiben "einlochen" muss. Je weniger Würfe, desto besser. Profis, die es auch schon bei uns in Deutschland gibt, rüsten sich für jeden Wurf mit einer anderen Scheibe aus - das können pro Parcours durchaus bis zu 20 Stück sein.

Der Abwurf oder Drive auf einer Bahn wird von einem bestimmten Ort vorgenommen, alle weiteren Würfe erfolgen von dem Punkt, an dem das vorher geworfene Frisbee (auch: Disc, Scheibe) zum Liegen kam. Jede Bahn eines Kurses ist mit einem Par versehen, also einer vorgesehenen Anzahl an Würfen. Üblich sind Par 3 und 4, die Länge einer Bahn schwankt etwa zwischen 50 und 200 Metern. Es gibt sowohl feste Kurse mit eigens installierten Ziel-Körben als auch Naturkurse, bei denen zum Beispiel auf Bäume oder Laternenpfähle geworfen wird.

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