Vorab: Schuld an feuchten Füßen ist nicht mangelnde Hygiene, sondern genetische Veranlagung. Statt die Wärme richtig zu regulieren, sendet das vegetative Nervensystem falsche Impulse. Die Drüsen bilden zu viel Schweiß, der von Bakterien zersetzt wird und mehr oder weniger stinkt.
Feuchte Füße sind nicht nur unangenehm, sondern auch schlecht für die Gesundheit. Die Haut ist angreifbar, was Fußpilz und Infektionen fördert. Bekommen Sie es nicht mit den unten genannten Methoden in den Griff, gehen Sie bitte zum Arzt. Es gibt zwar teure, aber effektive Methoden, die Reizleitungen zu blockieren und damit die übermäßige Schweißproduktion für geraume Zeit oder sogar endgültig zu unterbinden.
So schaffen Sie Abhilfe:
• Besonders effektiv werden die Schweißdrüsen durch Produkte aus der Apotheke verengt, die Aluminiumchlorid enthalten. In leichteren Fällen hilft ein normales Antitranspirant.
• Ein Fußbad in schwarzem Tee (drei oder vier Beutel sowie eine halbe Tasse Salz auf einen Liter Wasser) trocknet die Haut aus.
• Tragen Sie keine engen Schuhe und lassen Sie das Schuhwerk vor dem erneuten Anziehen 24 Stunden austrocknen.
• Tragen Sie zwei Paar Socken (erst Baumwolle, dann Schurwolle) übereinander. Der Luftraum dazwischen sorgt für Kühlung.
• Waschen Sie die Füße mehrmals um Tag, trocknen sie anschließend auch zwischen den Zehen gut ab und verwenden Sie einen Puder.
• Einlagen mit Aktivkohle, Zimt oder Zedernholz mindern den Geruch.
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