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Länger besser leben ohne Fleisch?

länger besser leben Länger besser leben ohne Fleisch?

So wie es aussieht, ist die Frage nach der eventuell längeren Lebenserwartung bei fleischloser Ernährung beantwortet. Die Adventist Health Study aus den USA behauptet, dass Frauen durchschnittlich 4,4 und Männer 7,3 Jahre länger leben, wenn sie Vegetarier sind.

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Bereits in der EPIC Studie, die dem „Länger besser leben“-Programm der BKK24 zugrunde liegt, war Fleisch in der Ernährung ein Thema. Zunächst hatten vor allem Krebsforschungsinstitute aus ganz Europa den Verdacht, dass insbesondere rotes Fleisch für Entzündungen im Verdauungstrakt sorgt und damit als Krebsursache infrage kommt. Diese pauschale Warnung wurde später zurückgenommen. Bei Anschlussstudien stellte man fest, dass mit weitem Abstand nicht naturbelassene Produkte, sondern industriell verarbeitete Fleisch- und Wurstwaren die Verursacher der Erkrankungen waren.
Die Zahlen aus den USA dürften ziemlich belastbar sein, zumal alle Studienteilnehmer den Adventisten angehören und damit recht isoliert im Vergleich zur kalifornischen Bevölkerung beobachtet werden konnten. Weitere Ergebnisse:

  • Vegetarier sind im Durchschnitt 13,6 kg leichter als Nicht-Vegetarier.
  • Sie haben einen um fünf Einheiten niedrigeren Body Mass Index.
  • Sie haben seltener Bluthochdruck und ein deutlich geringeres Diabetes-Risiko.

Unter dem Strich betrug die Lebenserwartung der Männer 83,3 und der Frauen sogar 85,7 Jahre – also zwischen sechs und neun Jahren über dem Durchschnitt der kalifornischen Bevölkerung. Aber: Bei der Studie spielte nur eine Rolle, dass Fleisch gegessen wurde, nicht aber, welche Sorten und ob es industriell verarbeitet war oder nicht. Zumindest jedoch konstatierte der leitende Wissenschaftler Gary E. Fraser, dass die insgesamt gesündere Lebensweise der „fleischlosen“ Studienteilnehmer zu diesem dramatischen Ergebnis mit beigetragen habe. Gemüse, Obst, Nüsse und Hülsenfrüchte, die von Vegetariern in wesentlich größeren Mengen verzehrt werden, können das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes senken sowie die Gewichtskontrolle und Gehirnfunktion verbessern, bestätigte die Looma Linda Universität.

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