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Abgeordnete sollten mal freiwillig auf Diät gehen

Abgeordenten-Einkünfte Abgeordnete sollten mal freiwillig auf Diät gehen

Zur Berichterstattung über die Erhöhung der Einkünfte der Abgeordneten:

In den Nachrichten wurden die Bürger in einer kurzen Mitteilung darüber informiert, dass unsere Abgeordneten ihre monatlichen Einkünfte von 7600 Euro auf 8200 Euro erhöhen.

Mit welcher Begründung? Das möchte der Bürger schon ganz gern wissen, zumal an allen Ecken und Kanten gespart und gekürzt wird. Gehe ich recht in der Annahme, dass das Geld aus dem Steuersäckel entnommen wird?

Was haben uns die endlosen Debatten gekostet, die geführt wurden, um Kindern aus sozial schwachen Familien zu helfen – und wie viel ist für die Kinder dabei herausgekommen? Wie viel Arbeitsaufwand für die Sozialämter! Und wie lange hat es gedauert, sich die 600 Euro zusätzlich zu genehmigen?

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sich hier eine unerhörte Selbstbedienungsmentalität zu entwickeln beginnt. Eigentlich sollte man von unseren Volksvertretern erwarten, dass besonders sie mit gutem Beispiel vorangehen und mal freiwillig auf Diät gehen – wie es von den Bürgern schon lange gefordert wird.
Das würde unserem Politikverständnis guttun und endlich die Bürger aus der Apathie herausholen. So bleibt auch hier der Eindruck: „Die da oben machen ja doch, was sie wollen!“

Sonja Bellersen
Stadthagen

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