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CDU/CSU mit ungerechtem Vorteil beim TV-Duell

Zum Leitartikel „Die Kleinen spielen groß auf“ vom 6. September. CDU/CSU mit ungerechtem Vorteil beim TV-Duell

In den Medien wurde das TV-Duell überwiegend als lahm und wenig erfrischend bewertet. Es gibt auch andere Meinungen. So soll der erste Eindruck unter den Journalisten und „Parteileuten“ zunächst wesentlich positiver zugunsten von Martin Schulz gewesen sein.

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Dass CSU-Politiker Joachim Herrmann (Zweiter von rechts) am TV-Duell der „kleinen“ Parteien teilnehmen durfte, empfindet Hans-Joachim Driels aus Bad Nenndorf als unfair.

Quelle: DPA

Erst nach Bekanntgabe des Umfrageergebnisses von rund 1000 Personen kippten „Stimmung“ und Bewertung um. Das wundert mich doch sehr.

Am Montag gab es dann „Fünfkampf“ der Parteien um den dritten Platz. Alles okay und auch ziemlich erfrischend, wenn auch keine neuen Informationen gegeben wurden. Aber was hat die CSU mit Herrn Herrmann dort zu suchen?

Die CSU ist eine auf Bayern begrenzte Partei und seit 1949 ständig in einer Fraktionsgemeinschaft mit der CDU an der Regierung beteiligt. Sie hat für sich noch nie um diesen Platz kämpfen müssen, geschweige denn um Platz 3, was mit diesem Auftritt suggeriert wird.

Warum wird dieses Thema in den Medien nicht besprochen? Ich finde, das ist eine einseitige Unterstützung der CDU im Wahlkampf und das ist vor allem gegenüber den „kleinen Parteien“ – insbesondere denen, die um den dritten Platz kämpfen müssen, wie zum Beispiel Die Grünen, Die Linke, FDP (die AfD möchte ich hier gar nicht sehen) – unfair.

Man könnte auch formulieren, dass der Wahlkampf in dieser Konstellation ungerecht ist.

Hans-Joachim Driels

Bad Nenndorf

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