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Leserbriefe Christliche Werte im Blick behalten
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16:12 09.11.2018
Symbolbild Quelle: Archiv

Rückblickend möchte ich zusammenfassen, dass ich mit der Politik von Angela Merkel in ihrer sachlichen Art voll einverstanden war, obwohl ich in einzelnen Punkten auch anders dachte. Ich habe sie gewählt und registrierte, dass unter ihr unser Land ein menschliches Antlitz zeigte, als es zum Beispiel seine Grenzen für Flüchtlinge in Not öffnete. Von einer christlichen Partei erwarte ich auch christliche Verhaltensweisen.

Bei der Entstehung des Grundgesetzes entschied sich der Parlamentarische Rat unter Einfluss der Kirchen und auf Bestreben der CDU nach anfänglichen Bedenken dazu, Ehe und Familie durch die Verfassung unter Schutz zu stellen. So kam es zum Grundgesetz im Artikel 6: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“

Existenzgefährdend

Aus christlicher Sicht ist die Ehe ein von Gott eingesetzter Stand in der Gesellschaft, in dem ein Mann und eine Frau einen Bund für das ganze Leben eingehen. Diese Grundaussage wird sehr unterschiedlich interpretiert. Für mich gehören zu dieser unterschiedlichen Sichtweise gegenseitige Akzeptanz und absolute Toleranz. Gegenteilige Ansichten und Verhaltensweisen sollte man zwar akzeptieren, muss sie aber nicht unterstützen. Ein Aspekt, der bisher kaum angesprochen wurde, ist, dass prinzipiell gleichgeschlechtliche Beziehungen für ein Volk nicht erstrebenswert sind, sondern existenzgefährdend. Naturgemäß geschieht die Fortpflanzung und somit „Arterhaltung“ nur durch Mann und Frau. Einer christlichen Partei möchte ich zur Wahl eines Parteivorsitzenden raten, jemanden zu wählen, der die beschriebene Grundhaltung vertritt.

Peter FM Bleyl Stadthagen