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Es kann auch richtig schnell gehen

Zum Artikel „Schnell geschaltet“ vom 7. Juni. Es kann auch richtig schnell gehen

In der letzten Sitzung des Behinderten- und Seniorenbeirates wurde der seitens der Verwaltung dargelegte längerfristige Ausfall der Ampel am Thermalbad beklagt.

Seitens des Beirates wurde angeregt, eine „Baustellenampel“ für die Zeit des Ausfalls zu installieren, damit Menschen mit Behinderung und Senioren die Straße sicher überqueren können.

 Überraschend schnell wurde das umgesetzt. Manches kann eben auch schnell gehen.

 Im Gegensatz zur Kamp-straße. Bis heute hat sich an dieser Baustelle fast nichts getan. Nach einer kurzen Pressenotiz vom 15. Mai sollten nach Ankündigung im Bauausschuss durch Stadtdirektor Schmidt die Arbeiten am 22. Mai wieder aufgenommen werden.

 Laut Presseartikel vom 30. Mai setzte sich die Pannenserie aber fort. Nun sollte es aber bestimmt nach Pfingsten losgehen. Jetzt hat das auch wieder nicht geklappt. Weitere 14 Tage Stillstand folgten. Trotz der Versicherung des Verwaltungschefs, man habe jetzt ein höchst seriöses Unternehmen beauftragt, können hierzu schon Zweifel aufkommen. Die Vorschusslorbeeren zumindest hat das Unternehmen nun wohl bereits verbraucht. Aber zumindest wurde schon mal ein Bauwagen aufgestellt.

 In diesem Zusammenhang ist die Darstellung des Verwaltungschefs, man werde durch zwei zusätzliche Steinreihen den Vorschriften der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt) entsprechen, mehr als zweifelhaft.

 Die Planungsunterlagen darf man ja leider ebenfalls nicht einsehen. Darum wird man den Fortgang der Arbeiten genau beobachten müssen, um rechtzeitig Abweichungen von den Vorgaben der RASt und auch anderen DIN-Vorschriften aufzeigen zu können.

 Denn gerade diese Vorschriften sollen auch eine sichere Nutzung für Menschen mit Behinderung und Senioren ermöglichen.

 Man darf gespannt sein, wie sich dieses Bauvorhaben weiterentwickelt.

Klaus-Dieter Knoblauch

Bad Nenndorf

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