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Leserbriefe Falsch verstandene Kritik gegen Klinik-Neubau
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11:00 02.12.2017
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Der Fingerzeig auf die damaligen Kritiker zeigt hier lediglich eines, nämlich dass die Kritik weder damals noch heute richtig verstanden wurde.

 Zu keinem Zeitpunkt waren die Mitglieder der damaligen Bürgerinitiative „Sumpfklinik“ gegen den Bau eines neuen Klinikums. Kritisiert wurde von der Bürgerinitiative lediglich die Standortauswahl mitten in der freien Landschaft. Sogar ein Teil des Landschaftsschutzgebietes „Bückeburger Aue“ wurde für den Klinikneubau geopfert.

 Der Meinung der Bürgerinitiative haben sich im Jahr 2012 immerhin 4000 Bürgerrinnen und Bürger angeschlossen und dies mit ihrer Unterschrift in entsprechenden Unterschriftenlisten dokumentiert. Mit stammtischartigen Vergleichen hatte die Kritik nichts zu tun, denn sie war und ist nach wie vor berechtigt. Ähnliche Vorhaben werden auch heute noch überall in der Republik geplant und umgesetzt, oft gegen den Willen der Bevölkerung.

 Die Kritiker entwickeln heute neue Strategien. So wurde erst vor kurzem ein ähnliches Vorhaben im Landkreis Aurich durch ein Bürgerbegehren verhindert.

 Auch dort sollten drei Kliniken geschlossen werden und durch einen Neubau auf der „Grünen Wiese“ ersetzt werden. Planer war im Übrigen auch dort Claus Eppmann, der dort eine Niederlage hinnehmen musste.

 Anders als in Schaumburg wurde im Landkreis Aurich nicht der Standort kritisiert, sondern die Schließung der drei bestehenden Krankenhäuser. Bundesweit gibt es inzwischen zahlreiche solcher Bündnisse und Initiativen, die sich der „Gesundheitsindustrie“ entgegenstellen.

 Denn wenn die Gesundheitsfürsorge durch Privatisierung und Industrialisierung ersetzt wird, dürfte klar sein, worum es fast ausschließlich geht.

Thomas Knickmeier, Joachim Voigt, Landschaftsschutz Schaumburg e.V.

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