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Leserbriefe Fragwürdige Bäderpolitik in Stadthagen
Mehr Meinung Leserbriefe Fragwürdige Bäderpolitik in Stadthagen
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22:55 31.08.2018
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Die Sonne, das Wasser, die Natur genießen – und zwar mit blauem Himmel über dem Wasser, kein Cabrio-Dach, unter dem sich die Hitze staut.

Ein Vergnügen, das dieses Jahr sowieso ausfallen musste, weil das nicht funktionierende Badeparadies darunter für eine Million Euro wieder betriebsbereit gemacht werden musste.

Nach dem Lesen des Artikels stelle ich mir Fragen, auf die ich gern eine Antwort hätte:

Ist es sinnvoll, eine natürliche – fast zum Nulltarif betreibbare Bademöglichkeit – aufzugeben, um ein technisch aufwendiges und wartungsintensives Wellenfreibad zu bauen?

Ist es richtig gewesen, immer mehr Geld in die Hand zu nehmen, um ein attraktives, aber die Stadtkasse überforderndes Tropicana zu bauen? Und mit der jüngst angedachten Überlegung in dem Sinne fortzufahren, die Attraktivität des Tropicana noch weiter zu steigern, indem in eine Doppelrutsche investiert wird, auf der die Badegäste im Wettkampf von innen nach draußen ins Freie rutschen können?

Mich beschleicht das Gefühl, dass bei all diesen Planungen nicht die eher normalen Interessen der Bürger im Mittelpunkt stehen, sondern ein Kräftemessen mit den umliegenden Badezentren um eine Spitzenposition im Bädervergleich.

Meere und Seen werden auch keinen kostspieligen Veränderungen unterworfen. Eine solche Möglichkeit bietet auch heute noch ein Badesee, wie wir ihn in Stadthagen bis 1977 kannten und für solche Zwecke hatten. Den See gibt es immer noch.

Ferdinand Feist, Ratsherr (Die Linke) in Stadthagen

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