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In Schublade verschwunden

Zum Artikel „Kerngedanke: Gliederung“ (20. September) In Schublade verschwunden

Natürlich kann man sich nach über drei Jahrzehnten mal Gedanken über eine Aufwertung des Marktplatzes machen, auch mit gutachterlicher Begleitung, wenn das heimische Bauamt mit zu vielen anderen Dingen befasst ist.

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Aber ein Gutachter sollte bei der gedanklichen Entfernung der Stufen bedenken, dass ein Gefälle des Platzes nun mal vorhanden ist. Dass eine „Schieflage“ des Marktes der bessere Weg ist, meine ich nicht.

Als auf dem Marktplatz noch Autos fuhren, wurde das Gefälle durch eine ovale „Mittelinsel“ ausgeglichen. Einfache, kostengünstige und rasch umsetzbare Maßnahmen wären zum einen die Entfernung der langweiligen, zerzaust wirkenden Kugelahorne und deren Ersatz durch landschaftsautochthone Rotdorn-Bäume, die im Frühjahr eine herrliche Blütenpracht tragen. Auch trügen mehr und hübschere Sitzgelegenheiten sowie Fahrradständer zu einer Aufwertung bei.

Ein weiterer, schon vor etwa zehn Jahren von der damaligen Wählergemeinschaft Bürger für Stadthagen ausgearbeiteter Vorschlag zur Anbindung des Kaufhauses Hagemeyer ohne ganz aufwendige bautechnische Maßnahmen bedarf lediglich der Umsetzung. Auch die neue gutachterliche Bewertung sieht das so. Aber was nützen Vorschläge politischer Gruppen und teure Gutachten, wenn alles in einer Schublade zur Ruhe gebettet wird?

Von Detlef Schröter aus Wendthagen

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