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Integration ohne Kopf kann nicht gelingen

Zur Berichterstattung „Integrationsbeauftragte kündigt“ Integration ohne Kopf kann nicht gelingen

Frau Matamu hat uns gezeigt, dass gute Integration nicht nur durch „Schreibtischarbeit“, sondern vor allem durch intensiven persönlichen Kontakt mit den Betroffenen (Flüchtlinge, Ehrenamtliche, alle die beruflich mit Geflüchteten zu tun haben wie Lehrer, Ärzte, Erzieherinnen) gelingt.

Alle Beteiligten brauchen eine Integrationsbeauftragte, die Fragen beantworten, beraten und die verschiedenen Bereiche vernetzen kann. Als Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit im Kinderschutzbund weiß ich die regelmäßige Beratung und schnelle Hilfe durch Herrn Schäffer sehr zu schätzen.

Herr Koller war für die Organisation der Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen englischen Schule zuständig. Ist er das auch für die Aufgaben, die jetzt vor Ort bei der Integration anstehen? Haben sich die entsprechenden Ratsmitglieder vor ihrer Entscheidung, die Stelle des Flüchtlingsbeauftragten nicht wieder zu besetzen, über die Arbeit mit Geflüchteten informiert? Es macht Sinn, vor einer solchen Entscheidung, mit Betroffenen Kontakt aufzunehmen und zu fragen, welche Unterstützung sie nötig haben. Liebe Ratsmitglieder, überdenkt diese Entscheidung bitte noch einmal.

Agathe Mezger-Diestelkamp

Rinteln

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