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NoGroKo-Fans bald am Ziel

Kommentar zum Leserbrief „Immer wieder SPD-Bashing“ vom 20. Januar. NoGroKo-Fans bald am Ziel

Selten habe ich einen derart weinerlichen Leserbrief gelesen. Der Verfasser ist offensichtlich entsetzt, dass in den sonst so wohlmeinend linksgrünen Medien plötzlich sogar die SPD kritisch bewertet wird.

Falls sich die SPD beim Mitgliederentscheid doch noch die Sehnsüchte nach Opposition erfüllt, dann wird es nie mehr wieder eine NoGroKo-Diskussion geben. Denn bei Neuwahlen würde die SPD so schwach, dass sie nicht mehr in der Regierung gebraucht wird. Denn wie erklärt ein NoGroKo-Fan, warum die SPD 2013, damals aus der heute so sehnsüchtig gewünschten Opposition heraus, doch nur klägliche 25,7 Prozent erreichte?

 Die SPD-Mitglieder sollten endlich zur Kenntnis nehmen, dass ihre Partei beim letzten Mal nur 20 Prozent und keine absolute Mehrheit erzielt hat. Wer kann sich bei sogar inzwischen noch weiter sinkenden Umfragewerten anmaßen, dass irgendwer die Forderungen dieser Partei erfüllt? Die Herrschaften sollten endlich die tatsächlichen Fehlentwicklungen im täglichen Geschäft bedenken. Wer wie die SPD zum Beispiel viele unberechtigte Asylanten vor deren Abschiebung bewahren will und stattdessen den Familiennachzug propagiert, darf sich nicht wundern, dass die Wähler in Scharen davonlaufen.

 Die SPD muss endlich wieder ihren Markenkern vertreten: die Arbeiter und kleinen Leute, die jeden Tag richtig was leisten. Was hat denn dagegen der neue Superstar der Partei, der Jusovorsitzende Kühnert, in seinem Leben bisher Großes geleistet? Er hat vor 13 Jahren Abitur gemacht, studiert nun seit Jahren Politikwissenschaften und arbeitet in der Politik. Das ist ja toll! Die SPD-Führung hat kaum noch Typen mit ausgeprägter Bodenhaftung und Leistungsnachweis. Und linksintellektuelle Spinner gibt es bereits bei den Grünen und der Linkspartei schon zu viele.

Georg Reimann

Lauenau

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