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Provinzposse im Stadthäger Amtsgericht

Zm Artikel „Beleidigungen in aller Öffentlichkeit“ vom 12. August Provinzposse im Stadthäger Amtsgericht

Ein Handwerker soll in Stadthagen Zettel mit Beleidigungen aufhängen. Der Anwalt Dietmar Weyland läuft durch die Gegend und sammelt diese Zettel ein.

Hat der keine richtige Arbeit? Der Jurist sagt aus: „Der Beschuldigte muss es nicht gewesen sein." Trotzdem verurteilt Richter Andreas Feldhaus ihn zu einer Geldstrafe von 1500 Euro. Hat der in der Berufsschule gefehlt, als das Thema „in dubio pro reo“ (Im Zweifel für den Angeklagten) durchgenommen wurde?

Vor ein paar Wochen berichteten Sie darüber, dass ein Mann eine Frau vor ihren Kindern gewürgt und geschlagen hat. Die Strafe belief sich auf 260 Euro. Warum ist eine nicht bewiesene Beleidigung 1240 Euro mehr wert? Was für eine Gerichtsbarkeit – einfach nur lächerlich.

Von Wolfgang Jann Stadthagen

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